Förderverein Freibad Wilhelmshöhe schlägt Becken-in-Becken-Lösung für vier Millionen Euro vor

Neues Konzept für Sanierung gefordert

Kuno

Bad Wilhelmshöhe. Die Stadt soll die Schwimmbad-Anlage einschließlich des Cafégebäudes des Freibads Wilhelmshöhe winterfest machen und dadurch verhindern, dass es witterungsbedingt zu Schäden kommt oder vorhandene Schäden sich verschlimmern.

Diese Forderung erhebt der Ortsbeirat Bad Wilhelmshöhe mit seinem Beschluss aus seiner jüngsten Sitzung. Nur so sei gewährleistet, dass man das Bad auch im kommenden Sommer nutzen könne.

Auf Probleme mit Feuchtigkeit im Gebäude, etwa in der Decke oberhalb der Sanitäranlagen des Cafés, hatten zuvor Michael Bergholter und Prof. Dr. Kuno Hottenrott vom Förderverein Freibad Wilhelmshöhe hingewiesen.

Zum Zustand des Schwimmbeckens insgesamt berichteten sie, dieser sei nach jüngster Begutachtung besser, als er dargestellt wird. Der Beton habe keine gravierenden Schäden, eine so genannte Becken-in-Becken-Lösung aus Glasfaser oder Edelstahl für weniger als vier Millionen Euro sei daher möglich. Die Umkleidekabine müsse abgerissen, ein Neubau kleiner werden.

Der Ortsbeirat fordert die Stadt auf, ein neues Sanierungs- und Finanzierungskonzept für das Bad vorzulegen vor dem Hintergrund des vom Förderverein vorgeschlagenen Becken-in-Becken-Konzepts. Auch die Folgekosten sollen einbezogen werden. Die Kosten sollen auf mehrere Haushaltsjahre verteilt sowie außerdem Fördermittel und Darlehen einkalkuliert werden.

Von einem Kaufinteressenten für einen bestimmten Teil des Geländes war außerdem die Rede. Wenn sich hier jemand niederlasse, wäre eine Nutzung das ganze Jahr hindurch möglich, erklärten die Vereinsvertreter. Das biete die Chance für kulturelle oder soziale Angebote.

Archivfotos: nh

Von Sabine Oschmann

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