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Kreuzfahrt von Kassel nach Hamburg: Das kommt auf die Passagiere zu

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Von: Thomas Siemon

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Im April soll es die erste Flusskreuzfahrt zwischen Hamburg und Kassel geben. Wenn die Schleuse fertig ist, wird auch die Schlagd angesteuert.
Im April soll es die erste Flusskreuzfahrt zwischen Hamburg und Kassel geben. Wenn die Schleuse fertig ist, wird auch die Schlagd angesteuert. © Schachtschneider, Dieter

Im April soll es die erste Flusskreuzfahrt zwischen Hamburg und Kassel geben. Ein Bergedorfer Anbieter will die für 50 Passagiere auf der „Serrahn Queen“ ermöglichen.

Kassel – Ab April 2023 soll es Flusskreuzfahrten zwischen Kassel und Hamburg geben. Das bestätigt die Bergedorfer Schifffahrtslinie als Veranstalter. Der Hamburger Familienbetrieb will seine Angebote mit Flusskreuzfahrten nach Dresden, Berlin und Travemünde mit dieser Verbindung erweitern. „Wenn die Nachfrage gut ist, werden wir das möglicherweise häufiger machen“, sagt Sandra Seeger, die Ansprechpartnerin des Unternehmens.

Das Interesse an einer Flussfahrt von der Elbe über die Weser bis zur Fulda nach Kassel hängt auch mit dem Bau der neuen Stadtschleuse in Kassel zusammen. Bis zur Premierenfahrt vom 6. April bis zum 13. April wird die noch nicht fertig sein. Man werde deshalb erst einmal nur bis zum Kasseler Hafen fahren, so die Auskunft des Veranstalters. Die Rückfahrt nach Hamburg soll direkt im Anschluss bis zum 19. April erfolgen. Später im Frühjahr sei das kaum möglich, da ansonsten der Wasserstand der Fulda nicht mehr ausreiche.

Kreuzfahrt von Kassel nach Hamburg: Reise hat ihren Preis

Im aktuellen Katalog der Bergedorfer Schifffahrtslinie wird bereits für die jeweils achttägige Tour geworben. Auf 532 Flusskilometern könne man entspannt auf dem Sonnendeck oder im Salon die schöne Landschaft genießen. Im Jahr 2024 soll dann auch die Einfahrt nach Kassel bis zum ältesten Teil der Stadt am Rondell und der Schlagd zu den Attraktionen der Kreuzfahrt zwischen Elbe und Fulda gehören.

Doch passt so ein Schiff überhaupt durch die neue Schleuse in Kassel? Das ist nach Einschätzung von Projektleiter Harald Jordan (Kasselwasser) kein Problem. Denn bei dem Bau orientiere man sich an den Größen anderer Schleusen flussabwärts. Zudem ist die „Serrahn Queen“ der Hamburger Reederei mit 5,20 Metern Breite und einer Länge von 33 Metern zwar ein stattliches Schiff, aber kein Riese.

Das nach einem Ort bei Rostock benannte Boot hat bei Kreuzfahrten Platz für 50 Passagiere. Die können tagsüber die Flusstour erleben, zur Übernachtung geht es in ein Hotel am Anlegeort. Die Kreuzfahrt hat ihren Preis: Pro Person im Doppelzimmer muss man für die acht Tage mit knapp 2000 Euro rechnen. (Thomas Siemon)

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