Nicht warten – lieber Kompromisse machen

Seit 30 Jahren hat sich West-Immobilien in Kassel auf den Kauf und Verkauf von Immobilien in begehrten Wohnlagen spezialisiert – insbesondere auf Häuser und Wohnungen im gehobenen Segment. Gerade diese gelten als eine der wenigen Möglichkeiten, mit geringem Risiko Vermögen aufzubauen.

Doch auch vor dem Immobilienmarkt macht die Corona-Pandemie nicht Halt. Kerstin Braun, Inhaberin von West-Immobilien, beantwortet Fragen zur Situation am Immobilienmarkt in Zeiten der Corona-Krise.

Weltweit ist der Immobilienmarkt durch die Corona-Krise quasi eingefroren, Wohnungssuchende und potenzielle Hauskäufer sind ebenso vorsichtig geworden wie die Anleger. Endet der Immobilienboom durch Corona?

Wie stark sich die Immobilienpreise verändern werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. Ich gehe davon aus, dass die Nachfrage nach Wohnimmobilien weiterhin hoch sein wird. Das eigene Zuhause ist eine krisensichere Kapitalanlage, steht für hohe Wohn- und Lebensqualität und ist unverzichtbar für die Altersvorsorge. Allerdings wird die Preisentwicklung sehr stark differieren. Zukünftig werden die Faktoren Lage und Ausstattung noch stärker an Bedeutung gewinnen und somit zu erheblichen Kaufpreisrückgängen in einzelnen Teilmärkten führen. Es gibt derzeit eine spürbare Zurückhaltung am Markt. Verkäufer und Vermieter erleben, dass angesetzte Immobilienpreise, bei denen es zu Beginn des Jahres noch eine gute Nachfrage gab, aktuell nicht mehr erzielt werden.

Welche Tendenz sehen Sie für die Zukunft auf dem Immobilienmarkt?

Die zentralen Wohnlagen mit einer fußläufig gut erreichbaren Infrastruktur werden weiter profitieren. Reine Wohnquartiere in Randlangen, veraltete technische Gebäudeanlagen sowie Häuser mit großen Grundstücken werden an Wertschätzung und somit an Preis verlieren. Viele Menschen möchten Grünflächen haben; allerdings werden kleine Gärten bevorzugt, die wenig Arbeit machen und zum Erholen und Spielen genutzt werden. Ich gehe von deutlichen Preisrückgängen an Standorten aus, die von nur einem Arbeitgeber abhängen oder keine Versorgung des täglichen Bedarfes in unmittelbarer Umgebung bieten. Möglich ist, dass Anleger zukünftig mit weniger Erträgen zu rechnen haben. Zudem sind die Ansprüche der Mieter gestiegen und die Rechtsprechung entscheidet oft zu Gunsten der Mieter.

Was raten Sie Anlegern, Käufern, Verkäufern und Vermietern in Zeiten der Corona-Krise?

Dipl. Betriebswirtin Kerstin Braun, DEKRA-zertifizierte Sachverständige für Immobilienbewertung.

Wer ein sicheres Einkommen hat und eine eigene Immobilie sucht, sollte den Kauf nicht auf die lange Bank schieben. Käufer profitieren von niedrigen Zinsen und sind als Eigentümer unabhängig von Mietsteigerungen und Kündigungen. Bei der Immobiliensuche empfehle ich, etwas kompromissbereiter zu sein und nicht über Jahre die „perfekte Immobilie fürs Leben“ zu suchen. Die Wohnbedürfnisse verändern sich heute deutlich schneller als früher und ich möchte Mut machen, die Wohnsituation auch aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Bei der Verwirklichung von Wohnträumen sollten weniger die exakte Anzahl der Quadratmeter Wohnfläche als vielmehr die variable Aufteilung und moderne Ausstattung im Vordergrund stehen. Für sehr wichtig halte ich eine Freifläche im Außenbereich: ob Balkon, Terrasse, eigener Garten oder Gemeinschaftsgarten. Wenn dann noch alle Dinge des täglichen Bedarfes zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden können, ist die Immobilie auch langfristig eine lohnende und wertbeständige Anlage.

Kerstin Braun und ihr Team verkaufen Ihre Immobilien zu einem guten Preis. Diskret und ganz ohne Besichtigungstourismus.

West-Immobilien

Maklerinnen-Kompetenz-Team

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