Ansiedlung im neuen Gewerbegebiet

Bauschlosserei Siemon ist die Erste im „Langen Feld“

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Freut sich auf das neue Betriebsgebäude: Metallbaumeister Marc Siemon (von links), Zimmerer Tobias Meyer zu sehen, rechts daneben Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle.

Kassel. Die erste Ansiedlung in Kassels neuem Gewerbegebiet Langes Feld in Niederzwehren macht Fortschritte. Am vergangenen Donnerstag wurde der Neubau der Bauschlosserei Siemon gerichtet.

Im Dezember will der Handwerksbetrieb nach Angaben von Marc Siemon von Fuldabrück-Bergs-hausen umsiedeln und damit an seinen Entstehungsort zurückkehren. Denn Marcs Vater Ralf hat den Meisterbetrieb 1983 in Zwehren aus der Taufe gehoben und war später nach Fuldabrück gezogen.

Daher freute sich Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, der ebenfalls aus Zwehren stammt, umso mehr über die Ansiedlung im „Langen Feld“, mit mehr als 70 Hektar Gesamtfläche Kassels größtes Infrastrukturprojekt seit Jahrzehnten. Er dankte der Familie Siemon für deren unternehmerischen Mut und Investitionsbereitschaft.

Siemon hat insgesamt elf Mitarbeiter. Das Geschäft, so der Juniorchef, brummt derweil. In den vergangenen Monaten hat er drei neue Stellen geschaffen. In direkter Nachbarschaft baut das zweite Unternehmen im „Langen Feld“, die HS Glas- und Gebäudereinigung, die ebenfalls noch in Fuldabrück sitzt. Ein dritter Handwerksbetrieb will bald mit einem Neubau beginnen.

Das „Lange Feld“ ist Kassels zentrales Projekt zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Stadt. In der ersten Ausbaustufe wurden 25 Hektar erschlossen, von denen dreieinhalb verkauft und eineinhalb reserviert sind.

Die Technoform-Gruppe will dort – wie berichtet – auf 21 000 Quadratmetern ein neues Werk für 20 Millionen Euro errichten lassen und 200 Jobs – ebenfalls von Fuldabrück – nach Kassel verlagern. Der Baubeginn soll in diesem Monat erfolgen. Mitte 2019 soll der Umzug abgeschlossen sein.

Ab 2021 stehen weitere 27 Hektar zur Verfügung, die im Rahmen des zweiten Bauabschnitts vorbereitet werden. Ein dritter Bauabschnitt liefert nochmals 21 Hektar.

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