Bis Ende September

Nun auch noch Stau auf wichtiger Ausweichstrecke: Baustelle macht Leuschnerstraße einspurig

Wartezeit einplanen: Eine kaputte Gasleitung hat für die Absperrung und einen Engpass an der Leuschnerstraße gesorgt. Die Leitung muss erneuert werden, das dauert bis Ende September. Foto:  Dieter Schachtschneider

Kassel. Seit Monaten sorgt die Großbaustelle an der Druseltalstraße für erhebliche Behinderungen im Kasseler Westen. Jetzt wird auch noch an einer der wichtigsten Ausweichstrecken über die Leuschnerstraße gebaut.

Tagsüber regelt eine Baustellenampel den einspurigen Verkehr. Insbesondere im Berufsverkehr kommt es zu langen Staus. Kann man Baustellen nicht besser planen? (Hier mehr zur Baustelle auf der Druseltalstraße) Und warum muss im Moment alles zur gleichen Zeit geschehen?

Diese Fragen haben wir der Stadt Kassel gestellt, die für die Koordination zuständig ist. „Eigentlich sollten auf den Ausweichstrecken zur Druseltalstraße keine Arbeiten stattfinden“, sagt Pressesprecher Claas Michaelis. In diesem Fall habe man jedoch keine andere Möglichkeit gehabt. Beim Bau der neuen Parkplätze für den ebenfalls neuen Aldi-Markt an der Leuschnerstraße seien Schäden an der Gasleitung festgestellt worden.

Das sollte ursprünglich schnell repariert werden. Daraus wurde nach Angaben der Stadt allerdings nichts. Als man die knapp 30 Jahre alte Leitung freigelegt habe, seien gleich mehrere Schäden festgestellt worden. Flicken ging nicht mehr. Deshalb wird an der Leuschnerstraße jetzt auf Höhe des Aldi-Parkplatzes ein Stück neue Leitung verlegt. Wegen der Baugrube und der nötigen Absperrungen wird dafür ein Streifen der Straße benötigt. 

Der Engpass mit der Ampel ist die Ursache für die Staus. Das nervt natürlich. Die Arbeiten seien aber weder vorhersehbar noch planbar gewesen, versichert der Stadtsprecher. Autofahrer, die dort täglich im Stau stehen, müssen sich noch eine ganze Weile mit dieser Situation herumschlagen. Bis zum Ende des Monats, also noch zweieinhalb Wochen, werden die Arbeiten dauern. So lange muss im gesamten Quartier zwischen der Frankfurter Straße, der Leuschnerstraße, der Eugen-Richter-Straße und der Druseltalstraße mit Behinderungen gerechnet werden. Wer Richtung Westen will, kommt im Moment am ehesten noch über die Wilhelmshöher Allee voran.

Etwas Entlastung sollte es nach Abschluss der Arbeiten an der Leuschnerstraße geben. An der Druseltalstraße wird noch bis zum Herbst 2019 gearbeitet. Dort müssen alle Versorgungsleitungen, die Kanalisation und zum Schluss auch der Fahrbahnbelag erneuert werden. Im Gegensatz zur Leuschnerstraße war das bereits lange geplant.

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