Über 0,8 Promille gepustet

Betrunkener fuhr rückwärts auf der A49 bei Kassel 

Kassel. Ein alkoholisierter Autofahrer ist am Montagabend rückwärts auf dem Standstreifen der Autobahn 49 gefahren. Und das auch noch vor den Augen der Polizei.

Eine Streife des Polizeireviers Ost, die eigentlich auf dem Weg zu einem Wildunfall war, sei gegen 21 Uhr auf einen auf dem Standstreifen der A49 stehenden Mazda aufmerksam geworden, teilt Polizeisprecher Matthias Mänz mit. 

Die Beamten sicherten den wenige Meter hinter der Ausfahrt Kassel-Auestadion in Fahrtrichtung Marburg stehenden Pkw mit ihrem Funkwagen und eingeschaltetem Blaulicht zunächst ab. Sie staunten nicht schlecht, als der Fahrer plötzlich vor ihren Augen auf der Autobahn den Rückwärtsgang einlegte und dann an der Ausfahrt Auestadion abfuhr.

Der Fahrer kam jedoch nicht weit: Bei der anschließenden Kontrolle des Mazdas registrierten die Beamten, dass der 36-jährige Fahrer aus Körle nach Alkohol roch. Zudem habe er sichtliche Schwierigkeiten gehabt, den Ausführungen der Polizisten zu folgen.

Wie sich herausstellte, hatte der Mann zuvor offenbar die Ausfahrt verpasst. Nachdem er wenige Meter dahinter auf dem Standstreifen angehalten hatte, setzte er kurzer Hand auf der Autobahn so weit zurück, bis er schließlich doch noch die gewünschte Ausfahrt nehmen konnte. Da ein Atemalkoholtest bei ihm über 0,8 Promille anzeigte, musste er die Streife zur Blutentnahme mit auf die Dienststelle begleiten.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Friso Gentsch

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