Erste legale Strecke in Kassel: Dirtpark eröffnet

Eröffnung des Dirtparks: Unser Foto zeigt (von links) Hübner-Geschäftsführer Helge Förster, Doris Hegger-Luhnen von HHS Architekten, Jugenddezernentin Anne Janz, Johannes Schade (Jugendamt), Beate Schäfer von der Kasseler Sparkasse und Kai Emmeluth. Foto: Schachtschneider

Kassel. Ausgerechnet zur feierlichen Eröffnung des ersten legalen Dirtparks in Kassel – ein Parcours für spezielle Mountainbikes – durfte die Cross-Strecke in Niederzwehren nicht befahren werden.

Der Grund: Der anhaltende Regen hat die Strecke in unmittelbarer Nachbarschaft zur Sportanlage aufgeweicht, und in solchen Phasen ist deren Befahrung tabu.

Der guten Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Etwa 100 Gäste waren gekommen, um gemeinsam mit Kassels Jugenddezernentin Anne Janz, Sponsoren, Vertretern der Kinder- und Jugendförderung der Stadt sowie Anwohnern und zahlreichen Jugendlichen, die ehrenamtlich bei diesem Projekt mitgewirkt haben, den Parcours einzuweihen.

Janz dankte allen Ehrenamtlichen, Spendern und namentlich Projektleiter Johannes Schade. 52 000 Euro hat die 2500 Quadratmeter große Anlage gekostet. 36 000 trägt die Stadt. Den Rest haben die Sponsoren in Form von Geld, Sach- und Beratungsleistungen beigesteuert. Und ohne das ehrenamtliche Zutun von Jugendlichen und des Kasseler Skateboard-Vereins „Mr. Wilson“ wäre das Ganze sehr viel teurer geworden.

Viele Jahre war eine Dirtbike-Strecke diskutiert worden. Standorte wurden gefunden und wieder verworfen. Zwei Strecken mussten aus Naturschutzgründen aufgegeben werden. Die Kinder und Jugendlichen wichen immer wieder auf unerlaubte Parcours im Wald aus.

Das sollte jetzt ein Ende haben. Die Cross-Anlage in Niederzwehren bietet alles – von einer leichten Kinderstrecke bis hin zu einem sehr anspruchsvollen Profi-Abschnitt, der auch nur von solchen genutzt werden sollte. Ob Anfänger oder alter Hase: In jedem Fall gilt Helmpflicht!

Bevor die Jugenddezernentin mit anderen symbolisch das Absperrband durchtrennte, wünschte sie den Nutzern viel Spaß und vor allem keine Unfälle und bat mit Blick auf Vandalismus und unsachgemäße Nutzung etwa durch motorisierte Fahrzeuge um eines: „Lassen Sie uns gemeinsam auf diese schöne Anlage aufpassen.“

Zu den Sponsoren zählen Schneider Dacheindeckungen, die Kasseler Sparkasse, HHS Planer + Architekten, Alfred Schneider Tankbau, Bahntechnikzulieferer Hübner, die Well Being Stiftung, RSE Planungsgesellschaft, die Fahrradspezialisten Rohloff und Mauers Baik Shop, die Bauunternehmung Emmeluth, Movimento Orthopädie & Rehatechnik sowie Architekt Alois Lorscheider-Brinkmann.

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