Kommentar zu Kassels Veränderung: "Alles gut gelaufen"

Kassel. Mit einem Spatenstich wurde am Mittwoch die Erschließung des umstrittenen Gewerbegebiets Langes Feld in Kassel-Niederzwehren gestartet. Kleine Handlung, viel Symbolkraft, findet HNA-Redakteur Frank Thonicke. Ein Kommentar:

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Der Spatenstich vom Langen Feld ist einer mit Symbolkraft. Das letzte große Gewerbegebiet der Stadt Kassel wird nun erschlossen. Es soll eines mit ökologischem Vorbildcharakter werden. Insofern waren auch die Proteste dagegen erfolgreich. Kassel ist damit – nicht nur, was den privaten Wohnungsbau, sondern auch die Ansiedlung von Industrie und Handel betrifft – fast ausverkauft.

Wer hätte das gedacht? Ich kam vor mehr als 30 Jahren nach Kassel. Der Steinweg war damals fast noch ein Knüppeldamm, der Kern von Wilhelmshöhe ohne IC-Bahnhof noch eine Dorfidylle, mit dem Zug von Berlin brauchte man über fünf Stunden.

Im Speckgürtel rund um die Stadt sagten sich dort, wo heute VW Ersatzteile in die ganze Welt schickt, noch Fuchs und Hase gute Nacht, und von einem brummenden Güterverkehrszentrum war noch lange nicht die Rede. Das sind wenige Beispiele.

Kassel, wie hast du dir verändert?, möchte man in Anlehnung an den Berliner Spruch fragen. Die Antwort ist ganz einfach: Zum Guten. tho@hna.de

Gewerbegebiet oder nicht? - Das ist das Lange Feld

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