Unterbringung trotzdem sichergestellt

Neues Heim für Flüchtlinge in Niederzwehren verzögert sich

Kassel. Die Eröffnung des Flüchtlingswohnheims in der Graf-Haeseler-Kaserne verzögert sich. Anfang Mai sollten erste Asylbewerber in die neue Unterkunft Niederzwehren einziehen.

Lexikonwissen:

Die Kaserne im Regiowiki

Nun wird die Belegung voraussichtlich erst ab Mitte Mai möglich sein. Das teilte Betreiber Erdal Eren auf Anfrage der HNA mit. Die Stadt Kassel, die wegen der stark steigenden Flüchtlingszahlen dringend auf die Unterkunft angewiesen ist, kann sich bis dahin noch anderweitig behelfen.

„Die Unterbringung der zugewiesenen Asylbewerber ist durch Verteilung auf die anderen Unterbringungsmöglichkeiten sichergestellt“, sagte Rathaus-Sprecher Ingo Happel-Emrich auf Nachfrage. Wie berichtet, sollen in dem ehemaligen Kasernengebäude in Niederzwehren künftig bis zu 195 Menschen unterkommen. Wenn das neue Wohnheim in Betrieb geht, verfügt die Stadt Kassel über 1100 Plätze für Asylbewerber.

Bis zum Jahresende müssen aber voraussichtlich bis zu 200 weitere Plätze geschaffen werden, um allen Flüchtlingen eine Unterkunft bieten zu können.

Rubriklistenbild: © dpa

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