Vorfall im Kasseler Stadtteil Niederzwehren

Lebensgefährliche Foto-Aktion: 20-Jähriger stand auf Gleisen der ICE-Strecke

Kassel. Er wollte schöne Fotos von Zügen machen, brachte sich dabei aber in Lebensgefahr und sorgte für massive Behinderungen im Bahnverkehr.

Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend einen 20-jährigen Albaner in Niederzwehren von der ICE-Trasse geholt.

Der junge Mann hatte sich gegen 20.30 Uhr im Bereich der Leuschnerstraße unterhalb der Brücke auf die Gleise begeben. Sofort rückte eine Streife der Bundespolizei aus, um ihn in Sicherheit zu bringen. Die Strecke wurde gesperrt. Der Asylbewerber, der in der Erstaufnahme in Niederzwehren untergebracht ist, gab an, er habe nur Fotos machen wollen. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Insgesamt 17 Züge verspäteten sich wegen des Vorfalls um je 20 Minuten. 

"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist für Unbefugte verboten", erklärt Bundespolizeisprecher Klaus Arend. Dabei bestehe große Gefahr, von Zügen erfasst und tödlich verletzt zu werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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