Niederzwehren

Mieter für Magazinhof gesucht: Büros und Räume für Veranstaltungen

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Mieter gesucht: Ab Sommer 2019 soll der Magazinhof in Niederzwehren saniert werden. Hier entstehen in alten Getreidelagern 10 000 Quadratmeter Gewerbefläche.

Niederzwehren. Ab Ende 2020 sollen die Silos der früheren Heeresbäckerei in Niederzwehren als Büros, Archiv- oder Veranstaltungsräume genutzt werden. Dann soll die Sanierung des ehemaligen Getreidelagers der Wehrmacht abgeschlossen sein.

Dieses Ziel verfolgt zumindest Niko Rotschedl, Geschäftsführer der Beethovengruppe aus Würzburg.

Der Projektentwickler für Immobilien hat vor über dreieinhalb Jahren den Magazinhof von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gekauft. Und seit dieser Woche werden nun offensiv Mieter gesucht. Das Kasseler Unternehmen Jordan Immobilien, das mit der Vermarktung beauftragt worden ist, hat ein großes Transparent an einem der Silos an der Leuschnerstraße befestigt.

10.000 Quadratmeter

„Wir haben bereits mit den ersten Interessenten gesprochen. Insgesamt stehen hier 10.000 Quadratmeter Gewerbefläche zur Verfügung“, sagt Jens Jordan, geschäftsführender Gesellschafter von Jordan Immobilien. Darunter befinden sich ein IT-Unternehmen, ein Schulungsunternehmen und ein Businesscenter. Auch eine Werbeagentur habe angefragt. Für rund 35 Prozent der Fläche gebe es bereits ein positives Signal von Interessenten, sagt Jordan.

Er könne sich auch vorstellen, dass ein gastronomischer Betrieb hier eröffnet. „Hier entsteht ein campusähnliches Gebiet“, sagt der Makler. Die Beethovengruppe, die bereits im Jahr 2011 die Speicherstadt Münster für eine zivile Nutzung umgebaut hat, habe sehr schöne Ideen für die Entwicklung des Areals. Das freue ihn besonders, da er selbst aus Niederzwehren stamme, sagt Jordan.

Nach Angaben von Investor Rotschedl ist die Zeitschiene für den weiteren Verlauf mit der Stadt mittlerweile abgesprochen. Er setzt darauf, dass im Frühjahr 2019 die Bauanträge eingereicht werden und dann zügig mit der Sanierung der denkmalgeschützten Immobilien begonnen werden kann. Er geht davon aus, dass diese Arbeiten etwa eineinhalb Jahre dauern werden.

Neben der Sanierung der vorhandenen Gebäude soll auf dem südlichen Teil des Areals neuer Wohnraum geschaffen werden. 80 bis 90 Wohnungen will der Investor hier bauen. Dies soll aber erst in einem zweiten Schritt – nach der Sanierung des Bestands  – geschehen.

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