Kapitalverbrechen

Rentner (77) wurde in Kassel-Niederzwehren getötet

Kassel. Der 77-jährige Hans-Günter Z. aus dem Kasseler Stadtteil Niederzwehren wurde Opfer eines Kapitalverbrechens. 

Erneut ist ein alter Mensch in seinem Haus in Niederzwehren Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Nachdem die 74-jährige Ursula B. am Pfingstmontag 2016 in der Perlengasse ermordet worden ist, wurde nur wenige hundert Meter entfernt   – in der Karlsbader Straße – jetzt der 77-jährige Hans-Günter Z. in seiner Wohnung getötet.

Wie die Polizei erst am Donnerstagnachmittag mitteilte, war die Leiche des Mannes bereits am Freitag, 6. Oktober, von einem Bekannten entdeckt worden. Nachbarn waren offenbar zuvor durch den Verwesungsgeruch aufmerksam geworden. Der Mann hatte wohl mehrere Tage tot in seiner Wohnung gelegen. Nachbarn berichten, der Mann habe allein und sehr zurückgezogen gelebt.

Die Polizei ging mit dem Fall zunächst nicht an die Öffentlichkeit, sondern wartete das Ergebnis der Obduktion ab, die am 10. Oktober stattgefunden hat.

Jetzt steht fest: Der 77-Jährige wurde Opfer eines Tötungsdelikts, wie Polizeisprecher Torsten Werner und Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, mitteilen. Das Polizeipräsidium Nordhessen hat beim für Kapitaldelikte zuständigen Kommissariat 11 der Kripo die Sonderkommission (Soko) Karlsbad eingerichtet.

Die Beamten suchen Zeugen, die Hinweise zu den Todesumständen des 77-Jährigen geben können. Hans-Günter Z. war am Sonntag, 24. September, am Tag der Bundestagswahl zuletzt gesehen worden. Die Ermittler fragen:

Wer hat Hans-Günter Z. nach der Bundestagswahl zuletzt gesehen?

Wer hat verdächtige Beobachtungen in und um die Karlsbader Straße gemacht?

Hinweise an die Polizei unter Tel. 05 61/9100.

Rubriklistenbild: © Koch

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