Zügen mussten langsamer fahren 

Suche nach betrunkener Frau bei Kassel: Verspätungen bei der Bahn

Kassel. Die Suche nach einer angeblich betrunkenen Frau sorgte am Montagnachmittag für Verspätungen bei Berufspendlern, die mit dem Zug fahren wollten.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn alarmierte um 15.40 Uhr die Bundespolizei, weil sich eine betrunkene Frau an den Gleisen der ICE-Strecke im Bereich der Leuschnerstraße aufgehalten haben soll.

Mit Blaulicht und Martinshorn rückten Beamte der Bundespolizei aus, trafen aber keine Frau an der Bahnstrecke an, teilt Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizeiinspektion, mit. Nach rund einer Stunde sei die Suche nach der Betrunkenen ergebnislos abgebrochen worden. 

Für die Dauer der Suche mussten alle Züge – aus Sicherheitsgründen – in diesem Bereich mit verminderter Geschwindigkeit fahren.

Sicherheit hat Vorrang

„Auch wenn der Einsatz für viele Menschen, vornehmlich Berufspendler, einen längeren Heimweg bedeutete, so hat die Sicherheit von Menschen immer Vorrang“, sagte die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte.

Die Unbekannte soll nach Angaben eines Bahnmitarbeiters blonde Haare gehabt haben. Bekleidet war sie mit einer weißen Hose sowie einem pinkfarbenen Oberteil. Hinweise zu der Frau an die Bundespolizeiinspektion Kassel unter Tel. 0561/816160.

Fehlverhalten kann teuer werden

Die Bundespolizei weist daraufhin, dass Fehlverhalten, im Bahnverkehr teuer werden kann. Wer beispielsweise durch unerlaubtes Betreten von Bahnanlagen für Verspätungen sorgt oder gar einen Unfall im Zusammenhang mit dem Bahnverkehr verursacht, auf den können zivilrechtliche Forderungen in Form von Schadenersatz oder strafrechtliche Konsequenzen zukommen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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