Markt soll neu gebaut werden

Verkauf aus Zelt: Discounter Aldi kommt auf Kasseler Magazinhof-Gelände unter

Neue Nutzung für Grünfläche auf dem Magazinhof-Gelände: Ab September soll hier ein Verkaufszelt für Aldi aufgestellt werden. Der Aldi-Markt am Glockenbruchweg – im November 2000 wurde er dort eröffnet, seit 1988 gab es eine Filiale an der Eugen-Richter-Straße – wird abgerissen und neu gebaut. Ab Mitte 2018 sollen auf dem südlichen Areal des Magazinhofs 90 Wohnungen gebaut werden. Foto:  Pflüger-Scherb

Niederzwehren/Süsterfeld-Helleböhn. Ab 1. September dieses Jahres zieht die Aldi-Filiale am Glockenbruchweg in Süsterfeld-Helleböhn kurzzeitig um.

Direkt in die Nachbarschaft: Auf der Grünfläche des Magazinhofs am Glöcknerpfad wird ein Zelt aufgebaut, in dem der Discounter vermutlich bis Frühjahr/Sommer 2018 seine Waren verkauft.

Das teilt so Niko Rotschedl, Geschäftsführer der Beethovengruppe, mit. Das Unternehmen aus Würzburg hat im Frühjahr 2015 den Magazinhof, das ehemalige Getreidelager der Wehrmacht in Niederzwehren, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gekauft. In den Silos und in der früheren Heeresbäckerei sollen Büro- und Gewerbeflächen entstehen. Mit der Sanierung dieser Immobilien werde man rund 20 Millionen Euro investieren. Man wolle damit im Herbst 2017 beginnen, so Rotschedl. „Die Anträge laufen.“ Mieter habe man für diese Flächen aber noch nicht.

Die alte Aldi-Filiale am Glockenbruchweg soll abgerissen werden und an der Stelle will Aldi-Nord einen neuen Markt bauen. Wenn das Aldi-Zelt auf dem südlichen Magazinhof-Gelände im kommenden Jahr nicht mehr benötigt wird, will die Beethoven-Gruppe dann auf dieser Fläche 90 Wohnungen bauen.

Dafür habe man noch ein Grundstück von der Hessischen Landesbahn gekauft. Gegen den Bahnlärm soll eine Schallschutzwand errichtet werden.

Die Wohnungen sollen zwischen zwei und fünf Zimmer haben, kündigt Rotschedl an. Derzeit stehe noch nicht fest, ob man die Wohnungen vermiete oder zum Verkauf anbiete. In das Wohnungsprojekt will die Beethovengruppe weitere 30 Millionen Euro investieren.

Die Pläne für den Magazinhof werden auch am Dienstag, 22. September, 19 Uhr, in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats vorgestellt.

Ein Ort für die Sitzung steht noch nicht fest. 

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GustchenAntwort
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Zusatz: In weniger als 200Meter Entfernung gab es in meiner Kindheit jede Menge Bombentrichter und wurden auch schon mehrere schwere Bomben gefunden, z.B. konkret unter den heutigen Gebäuden der Fa. Jordan.
Blödsinn?

SpielervaterAntwort
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Was ist daran schützenswert? Abreißen und den dringend benötigten Wohnraum schaffen. Natürlich Wohnraum für junge Familien keine Stadtvilen, Studentenwohnungen oder ein neues Ghetto.

joe46Antwort
(0)(0)

Es steht bislang nur fest, dass dort Wohnungen gebaut werden sollen. Dazu steht im Text: "Die Wohnungen sollen zwischen zwei und fünf Zimmer haben, kündigt
Rotschedl an. Derzeit stehe noch nicht fest, ob man die Wohnungen vermiete oder zum Verkauf anbiete."
In welcher Art Gebäude diese Neubauwohnungen entstehen werden, wird die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit erfahren. Und Wohnungen (sowohl zur Miete als auch im Eigentum) können sich auch in 'Stadtvillen' befinden. Was spricht also dagegen?

Kommentare

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