HNA-Meinung - Zur Lage bei SMA

Unternehmen muss Mehrwert für Kunden schaffen

Niestetal/Kassel. Schrumpfende Umsätze, Gewinn-Rückgang und düstere Perspektiven: Trotz allem schreibt der Solartechnik-Hersteller SMA noch schwarze Zahlen. José Pinto aus der HNA-Nachrichtenredaktion über die Lage bei SMA.

José Pinto über die Lage bei SMA

Es hätte schlimmer kommen können für SMA im dritten Quartal. DasUnternehmen macht im Gegensatz zu den allermeisten deutschen Solartechnik-Herstellern nach wie vor Gewinne, und die jetzt vorgelegten Neunmonatszahlen sind besser ausgefallen, als viele Analysten erwartet hatten.

Aber die Renditen sind nicht mehr so üppig wie in den Vorjahren, als die Niestetaler dank des deutschen Solarbooms in Folge einer Überförderung von Fotovoltaik-Anlagen die Lizenz zum Gelddrucken hatten.

Lesen Sie auch:

- SMA-Zahlen trotz Gewinneinbruchs besser als erwartet

- SMA: Verwandtschaftliche Beziehung zu neuem Personaldienstleister

- SMA wechselt den Personaldienstleister

SMA ist mit den massiven Förderkürzungen in Deutschland und dem stark rückläufigen Geschäft im wichtigen Solartechnikmarkt Italien in der Wirklichkeit angekommen.

Jetzt geht es darum, die Übersee-Aktivitäten weiter auszubauen und mit neuen Produkten in den angestammten europäischen Märkten zu trumpfen. Denn einen Preiskampf kann SMA angesichts der hohen deutschen Produktionskosten auf Dauer nur verlieren.

Das Unternehmen muss also über Innovation und Mehrwert für den Kunden punkten. Und das geht nur mit neuen Produkten, die andere nicht haben. jop@hna.de

SMA - Die Unternehmensgeschichte in Bildern

SMA: Die Geschichte des Unternehmens in Bildern

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.