Hochbauamt stellte Zeitplan für Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule vor

Noch bis Ende 2013 Baustelle

Vorderer westen. Schüler und Lehrer der Albert-Schweitzer-Schule müssen noch bis Ende 2013 mit einer Baustelle leben. Das ergibt sich aus dem Zeitplan für die Sanierung des Hauptgebäudes, der jetzt dem Ortsbeirat vorgestellt wurde.

„Durch die Deckensicherung und die finanziell bedingte Unterbrechung der Arbeiten haben wir erhebliche Verzögerungen hinnehmen müssen“, sagte Stefan Bublak vom Amt für Hochbau und Gebäudebewirtschaftung der Stadt Kassel, der den Bauzeitenplan gemeinsam mit Architekt Hagen Sparbrodt vom Büro Bieling erläuterte. Der Ostflügel sei bereits fertig gestellt. Jetzt laufe die bauliche Sanierung der Lehrerzimmer und Fachräume, bevor mit der Erneuerung des Westflügels begonnen werde.

Kritik an Unterbrechung

Die Störung des laufenden Schulbetriebes sei eigentlich das geringste Problem, viel mehr Ärger bereiteten die auf dem Schulhof abgestellten Fahrzeuge der Handwerker, sagte Hagen Sparbrodt.

„Die Unterbrechung der Sanierungsarbeiten war für die Schulgemeinde nicht gut“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Rudolph (SPD). Positiv sei jedoch die kompakte Zusammenfassung in drei Bauabschnitten. Nadine Koch (SPD) kritisierte den „erschreckenden Zustand der Klassenräume und der Turnhalle“. Sie verstehe nicht, warum es erst so weit kommen musste, sagte Koch. Stefan Bublak räumte ein, dass die Arbeiten an der Albert-Schweitzer-Schule zugunsten anderer Projekte in den vergangenen Jahren mehrfach verschoben werden mussten. Der aktuelle Zeitplan werde jedoch umgesetzt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung forderte der Ortsbeirat von der Stadt einen schnellen Abriss des Treppenzugangs an der Goetheanlage und eine Beteiligung an der Neuplanung. Wolfgang Albus (SPD) kritisierte, dass für die Neupflasterung von Gehwegen Steine in der Form von „Bischofsmützen“ ausgewählt wurden. Die Rahmenplanung für die Gestaltung von Hinterhöfen will der Ortsbeirat kreativ begleiten. Ein vierfarbiges Magazin soll künftig zur Imagebildung des von Gebäuden aus der Gründerzeit geprägten Stadtteils beitragen. (ppw)

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