Polizei fahndet weiter nach Tätern der Schießereien am Mattenberg und auf der A49

Noch keine heiße Spur

Kassel. Neue Hinweise auf die Täter der Schießereien am Wochenende in Kassel hat die Polizei leider noch nicht, sagte Sprecher Peter Langstroff gestern. Die Ermittler sind auf der Suche nach dem 32-jährigen Erhan Altuntas, mutmaßlicher Schütze vom Mattenberg. Auch vom Täter der Schießerei auf der Autobahn 49 gibt es keine heiße Spur.

Keine neuen Informationen gab es über den Gesundheitszustand der Opfer der beiden Taten. Alle vier werden nach wie vor in Kasseler Krankenhäusern behandelt. Bei der Schießerei am Mattenberg waren ein 28-Jähriger und ein 31-Jähriger schwer verletzt worden. Ebenfalls schwere Verletzungen erlitten ein 21- und ein 22-Jähriger aus Kassel bei der Schießerei auf der A49.

Unterdessen blühen wilde Spekulationen über mögliche Hintergründe der Autobahn-Schießerei. Ihren Ursprung hatte sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Korbacher Disko Plasa. Anschließend verfolgten die Täter ihre Opfer in einem dunkelblauen Ford Fiesta neueren Baujahrs mit Korbacher Kennzeichen von Korbach nach Kassel. Vorher soll es Medienberichten zufolge eine Auseinandersetzung von 30 bis 40 Personen in einem Schnellrestaurant in Korbach gegeben haben. Eine Mitarbeiterin bestätigte das gegenüber der HNA.

Fraglich ist aber, ob dieser Vorfall etwas mit der Schießerei zu tun hat. Die Polizei habe über die Auseinandersetzung keine Erkenntnisse, sagte Polizeisprecher Langstroff. Die Ermittler hoffen auf Hinweise auf die Täter. Gesucht wird zum einen Erhan Altuntas und zum anderen ein dunkelblauer Ford Fiesta neueren Baujahrs mit Korbacher Kennzeichen. Hinweisgeber sollten die Polizei sofort über den Notruf 110 verständigen. (clm/emr)

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