Sanierung für 3,8 Millionen Euro

Arbeiten am Kulturzentrum Schlachthof starten im Juni - Wiedereröffnung 2018

+
Der Umbau naht: Das Kulturzentrum Schlachthof wird ab Juni saniert und erhält einen Anbau. Während der eineinhalbjährigen Bauphase müssen alle Angebote umziehen. 

Kassel. Nach dem Frühlingsfest geht’s los: Im kommenden Juli beginnt der Umbau des Kulturzentrums Schlachthof in der Nordstadt. Ursprünglich war der Baustart für April vorgesehen.

Das denkmalgeschützte Gebäude soll saniert und erweitert werden. Dafür hat der Bund 3,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Stadt Kassel steuert weitere 380.000 Euro aus dem eigenen Haushalt bei.

Unter anderem wird der Veranstaltungsbereich des Hauses neu gestaltet und um einen großen Saal für bis zu 300 Menschen sowie neue Sanitäranlagen erweitert. Der Anbau entsteht an der Westseite des Gebäudes, wo sich derzeit noch der Biergarten befindet. Dieser soll an andere Stelle verlegt werden.

Der Schlachthof, der im kommenden Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, ist Konzert- und Veranstaltungsort, Bildungseinrichtung, Jugendzentrum und Beratungsstelle in einem. Für die Umbauarbeiten muss das Gebäude komplett geräumt werden. Ende Juni werden die Angebote des Schlachthofs deshalb ausgelagert an verschiedene Übergangsstandorte. Voraussichtlich Ende 2018 soll alles fertig sein.

Die Suche nach Ausweichräumlichkeiten in der Nähe, um die Angebote des Schlachthofs auch während des Umbaus aufrechtzuerhalten, war eine Herausforderung, berichtet Geschäftsführerin Christine Knüppel. Jetzt habe man eine gute Lösung gefunden.

Auf folgende Standorte werden sich die Angebote ab kommenden Juli verteilen:

  • Philipp-Scheidemann-Haus, Erdgeschoss, Holländische Straße 72: Informationsbüro des Schlachthofs, Ticketverkauf für Konzerte.
  • Stadtteilzentrum Wesertor,Weserstr. 27: Dort sollen regelmäßige Veranstaltungsformate des Kulturzentrums weitergeführt werden. Mit Konzerten, Lesungen und anderen Formaten wird der Schlachthof zudem in anderen Kasseler Spielstätten zu Gast sein.
  • Sickingenstr. 7-9: Arbeitsmarktprojekt „Interkulturelles Fachmanagement“, berufsbezogene Deutschförderung. 
  •  Wolfhager Str. 10 (ehemaliger Sitz des Studentenwerks): Schuldnerberatung, Verwaltung. 
  • Bunsenstr. 27: Die neue Jugendeinrichtung „27 Nord“ von Schlachthof und dem Boxcamp des Internationalen Bunds (IB) hat bereits Mitte März eröffnet. Dort wird während des Umbaus die Jugendarbeit des Schlachthofs weiterlaufen. Bis Juni findet auch noch Jugendarbeit in den Schlachthof-Räumlichkeiten statt. Nach Abschluss des Umbaus zieht das Jugendzentrum Schlachthof zurück in die angestammten Räumlichkeiten.

Frühlingsfest als Zäsur

Die vorerst letzte Veranstaltung im Schlachthof wird das Internationale Frühlingsfest am 9./10. Juni sein. Dann können alle Freunde vorübergehend Abschied feiern, bis der Schlachthof Ende 2018 in neuem Glanz wiedereröffnet.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.