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Kassel: Betrunkener E-Scooter-Fahrer stürzt und greift Sanitäter an

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Ein 30-jähriger Mann stürzt mit einem nicht zugelassenen E-Scooter und hat 1,9 Promille. Als Hilfskräfte eintreffen, wehrt er sich.

Kassel - Eine Fahrt im Rausch endet für einen 30-jährigen E-Scooter-Fahrer in Kassel mit einem Sturz und einer Kopfverletzung. Der unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehende Mann hat sich nach Angaben von Polizeisprecherin Ulrike Schaake gegen die zur Hilfe geeilten Sanitäter und den Notarzt gewehrt, indem er nach ihnen trat und sie verbal bedrohte. Die Rettungskräfte blieben hierbei unverletzt. In Begleitung der Polizei brachte der Rettungswagen den 30-Jährigen aus Kassel schließlich in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen des tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, ermittelt. Da der Elektroroller nicht zugelassen und versichert war, muss der Mann sich zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Generell ist es genauso verboten, betrunken E-Scooter zu fahren, wie ein Auto zu steuern, wie ein Fall aus Göttingen zeigte.

Die Polizei ermittelt gegen einen 30-jährigen Mann, der im Rausch mit seinem E-Scooter gestürzt ist.
Die Polizei ermittelt gegen einen 30-jährigen Mann, der im Rausch mit seinem E-Scooter gestürzt ist. © Julian Weber/dpa

Kassel: E-Scooter Fahrer wehrt sich nach Sturz gegen Rettungskräfte und Polizei

Gerufen worden waren die Polizisten wegen des Alleinunfalls und des renitenten Patienten gegen 23 Uhr in die Wolfhager Straße, Ecke Westring. Bei Eintreffen der Beamten hätte sich der 30-Jährige im Rettungswagen bereits beruhigt.

Nach Schilderung der Sanitäter hatte ein Passant den auf der Straße liegenden Mann mit einer größeren Kopfwunde gefunden und daraufhin sofort die Rettungsleitstelle alarmiert. Ein Atemalkoholtest bei dem Rollerfahrer ergab 1,9 Promille. Zudem habe er erkennbar unter Drogeneinfluss gestanden, weshalb die bei ihm entnommene Blutprobe nun auch auf Betäubungsmittel untersucht wird, so die Polizeisprecherin. (use)

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