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Kochen mit Forschergeist: Neue Kantine im Kasseler Science Park

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Von: Katja Rudolph

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Susanne Wegerich  steht mit einem ofenfrischen Brot in der Dépa Forschungskantine im Science Park.
Auch selbst gebackenes Brot gibt es bei ihr: Susanne Wegerich hat ihre „Dépa Forschungskantine“ im Science Park eröffnet. © Katja Rudolph

Auf dem Uni-Campus am Holländischen Platz gibt es einen neuen kulinarischen Treffpunkt. Im Science Park hat die Dépa Forschungskantine eröffnet - sie will über den Campus hinaus in die Nordstadt ausstrahlen.

Kassel – Wer für Gründer, Start-ups und Forscherinnen kocht, sollte selbst nicht ganz einfallslos sein. Insofern passt Susanne Wegerich perfekt in den Science Park auf dem Uni-Campus. Dort hat die Kasselerin, die sich mit ihrem Bistro „Dépanneur“ am Pferdemarkt einen Namen gemacht hat, jetzt die Gastronomie übernommen. Seit dem Sommer war die Küche kalt geblieben in der Lounge im Erdgeschoss des Science Parks.

Vor wenigen Tagen fand die Neueröffnung unter dem Namen „Dépa Forschungskantine“ statt. Der Dépanneur wird – wie der Name es andeutet – darin mit aufgehen. So sollen neben dem Kantinenbetrieb von 8 bis 14 Uhr abends in bewährter Dépa-Manier kulinarische Pop-ups und andere experimentierfreudige Formate stattfinden. Auch soll es jedes Semester neue Schwerpunkte für Kopf und Magen geben. „Labor für kulinarische Forschung und nachhaltige Alltagsernährung“ lautet denn auch der Untertitel, den die 36-Jährige ihrem neuen Projekt gegeben hat.

Dabei legt die Produktdesginerin, die schon während ihres Studiums den Catering-Service Stulle & Gut aus der Taufe hob, Wert auf regionale und saisonale Lebensmittel und auf „handwerkliches Kochen“, wie sie es formuliert. Einfach Dose aufmachen, ist nicht. Zum Frühstück werden Bircher Müsli, Granola und natürlich Stullen angeboten. Mittags sind jeweils zwei Gerichte im Angebot, wovon eines vegan ist. Fleisch kommt maximal zweimal pro Woche auf die Teller. In der Eröffnungswoche gab es täglich wechselnde Suppen sowie Bowls, Quiches und beispielsweise Okonomiyaki (japanisches Omelette) oder gebackenen Blumenkohl mit Kircherbsenpüree. Alles gibt es auch zum Mitnehmen im Mehrwegbehälter.

Neuer Hingucker am Eingang ist eine Sitzbank mit integriertem Regal, das zugleich als Show-Room dient: Stimmungsvoll beleuchtet sind dort in Gläsern selbst gezogener Bergtee, Estragon-Essig, hausgemachter Kombucha oder frisch angesetzter Yuzu-Wodka mit eingelegten japanischen Zitrusfrüchten ausgestellt.

Wichtig ist der neuen Pächterin und Köchin, dass die Forschungskantine nicht für den Science Park und das Uni-Umfeld da ist, sondern auf ihren rund 50 Plätzen alle Gäste willkommen heißt (aktuell nach 2G-Regel). „Wir sehen uns als kulinarischen Treffpunkt für die gesamte Nordstadt“, sagt Susanne Wegerich. (Katja Rudolph)

forschungskantine.de

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