Beschäftigte fordern höhere Löhne und flexiblere Arbeitszeiten

Streik bei Rheinmetall, Bombardier und KMW wird am Donnerstag fortgesetzt

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Streik der Beschäftigten von Rheinmetall und Bombardier sowie von fünf weiteren Betrieben des Werk Mittelfelds und von KMW.

Kassel. Bereits am Mittwoch gingen etwa 1000 Metaller für mehr Lohn und flexiblere Arbeitszeiten auf die Straße. Am Donnerstag gibt es erneut Warnstreiks. Es kann zu Verkehrsbehinderungen im Bereich Lilienthal-/Waldemar-Petersen- Straße kommen. 

Die Beschäftigten der Betriebe im Werk Mittelfeld – darunter Rheinmetall, Bombardier, Henschel, Zeppelin und RGM Expersite – versammelten sich auf der Holländischen Straße, die stadteinwärts zeitweise gesperrt war. 

Die Beschäftigten der drei Krauss-Maffei-Wegmann-Standorte trafen sich unterdessen am Hauptwerk in der August-Bode-Straße. Allesamt forderten mit der IG Metall sechs Prozent mehr Lohn sowie einen individuellen Anspruch auf eine Arbeitszeitabsenkung bei Teillohnausgleich, etwa zur Pflege Angehöriger oder für die Kindererziehung. 

Auch am Donnerstag gibt es wieder Warnstreiks in Kassel. Die Beschäftigten von Bus - und Bahnzulieferer Bode und General Electric (einst Alstom) legen von 9.15 bis 10.15 Uhr die Arbeit nieder. Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen im Kreuzungsbereich Lilienthal-/Waldemar-Petersen- Straße kommen.

Streik bei Rheinmetall, Bombardier und KMW

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