Kontrollen am Mittwoch

Nach Messerattacke in Kassel: Polizeieinsatz sorgt für Unruhe am Stern

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Der Tag danach: Messerattacke auf einen Mann in der Jägerstraße. Das Opfer der Attacke war lebensgefährlich am Hals verletzt worden. Der Täter stellte sich der Polizei

Kassel. Wegen der Messerattacke und weiteren körperlichen Auseinandersetzungen, die am Wochenende am Stern in Kassel passiert sind, hat die Polizei am Mittwochabend das Quartier gezielt aufgesucht.

Nach Angaben von Polizeisprecher Jürgen Wolf hätten die Einsatzkräfte durch ihre Präsenz für eine gewisse Unruhe gesorgt. So beobachteten die Beamten in einigen Fällen, wie Personen aus dem Quartier abhauen wollten. Die Beamten hätten sie dennoch angehalten und kontrolliert. Es habe an dem Abend eine Vielzahl von Personen- und Gaststättenüberprüfungen gegeben, bei denen ein Großteil der Personen der Polizei keine Unbekannten sind. Am Mittwoch seien aber keine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder gegen ausländerrechtliche Bestimmungen festgestellt worden.

So rückten die Beamten gegen 23 Uhr zunächst wieder ab. Laut Wolf werden die Beamten – neben dem täglichen Einsatzgeschäft –  auch künftig weiter in unregelmäßigen Abständen größere Kontrollen am Stern vornehmen.

Am vergangenen Samstag war ein 38-jähriger Mann im Hinterhof seiner Gaststätte an der Jägerstraße mit einem Messer lebensgefährlich am Hals verletzt worden. Am Samstagabend hatte sich ein 27-jähriger Mann bei der Polizei gestellt und die Tat eingeräumt. Als Reaktion auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen war das Café Firat an der Jägerstraße geschlossen worden.

Nach den jüngsten blutigen Auseinandersetzungen im Quartier zwischen Stern und Holländischer Platz hatten sich viele die Frage gestellt,ob dies ein sicherer Ort für documenta-Besucher ist.

Messerattacke Am Stern in Kassel

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