Selbstlernzentrum "Leo" auf dem Campus eröffnet

Schöner lernen an der Uni Kassel

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Durchgestylt: Tobias Metje und Mandy George-Zimpel (beides studentische Mitarbeiter) im neuen Selbstlernzentrum „Leo“, das Einzel- und auch Gruppenarbeitsräume bietet.

Kassel. Beim Blick ins neue Selbstlernzentrum „Leo“, das gestern auf dem Campus Nord der Uni Kassel eröffnet wurde, kam bei manchen der anwesenden Gäste Neid auf: „Jetzt müsste man nochmal studieren“, war hier und da zu hören. In so schicker Umgebung ließ es sich bislang nicht an der Uni Kassel studieren.

In einem Wettbewerb war ein Name für das 5,4 Mio. Euro teure Zentrum gefunden worden. Der Name „Leo“ steht für „Lernort“ und dieser bietet auf 1500 Quadratmetern viel Platz zum eigenständigen Arbeiten: Einzelarbeitsplätze, Kabinen für Gruppenarbeit sowie eine Cafeteria befinden sich in dem zweigeschossigen Bau.

Das Design des Mobiliars weckt Erinnerungen an die 70er-Jahre. So besticht die Lounge mit Hängesesseln im Retrochic. Neben den studentischen Arbeitsplätzen bietet der Bau an der Moritzstraße auch Raum für die Lern- und Prüfungsberatung des Servicecenters Lehre der Uni Kassel.

Nach zweijähriger Bauzeit hatte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) das Gebäude am gestrigen Freitag offiziell eingeweiht. Ebenfalls eingeweiht wurde der Neubau für die angehenden Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner (ASL), der aber bereits seit Frühjahr in Betrieb ist.

Das „Leo“ wird großzügige Öffnungszeiten haben. Die Studenten können es montags bis freitags von 9 bis 22 Uhr und Samstag und Sonntag von 9 bis 20 Uhr nutzen.

Mit dem „Leo“ ist ein weiterer Baustein des neuen Campus Nord fertiggestellt.

Die weiteren Bauprojekte auf dem Campus: Die Außenanlagen auf dem Campus sind im Sommer 2017 fertig, das Torhaus B an der Gottschalkstraße ebenfalls. Der erste Bauabschnitt des Umbaus der Uni-Bibliothek ist bereits im Januar abgeschlossen, der Umbau des historischen Gottschalk-Kopfbaus zum Studierendenhaus ist gestartet und läuft bis Ende 2018/ Anfang 2019, der Umbau der historischen Gottschalk-Produktionshalle startet Ende 2017.

Von Bastian Ludwig

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