Gründer auf Wachstumskurs

Science Park ist bald voll ausgelastet: Erweiterung wird überlegt

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Zufrieden mit der Entwicklung des Science Parks: Jörg Froharth ist seit Juli 2016 einer von zwei Geschäftsführern des Innovations- und Gründungszentrums auf dem Campus Nord der Uni Kassel.

Kassel. Das Gründungs- und Innovationszentrum Science Park auf dem Campus der Uni Kassel ist so gut wie voll.

Noch nicht einmal vor zwei Jahren gegründet, sind die Flächen in dem Gebäude zu 85 Prozent durch 40 junge Firmen mit insgesamt gut 200 Mitarbeitern belegt. Wegen der rasanten Entwicklung gibt es bereits Überlegungen, den Science Park durch einen weiteren Standort zu erweitern.
„Der Science Park ist deutlich schneller voll geworden, als erwartet“, sagt Geschäftsführer Jörg Froharth. Die Stadt Kassel bestätigte auf HNA-Anfrage, dass erste Planungen für einen möglichen Ausbau laufen. Die Mieter sind allesamt Startup-Unternehmen, die aus der Universität heraus entstanden sind.

Jung und innovativ müssen sie sein: Die aktuell 40 Mieter im Science Park Kassel sind aber auch zunehmend erfolgreich. So erfolgreich, dass sie stetig Personal einstellen und immer mehr Platz benötigen. Deshalb werden die Flächen im 6000 Quadratmeter großen Gründungszentrum langsam knapp.

Die Mieter loben vor allem die Zusammenarbeit der Firmen untereinander. Der Branchenmix im Science Park ist vielfältig: IT-Unternehmen, Maschinenbauer, Kreativwirtschaft. Die größeren Mieter beschäftigen bereits über 30 Mitarbeiter.

Ein großes Manko besteht seit der Fertigstellung des Neubaus auf dem Campus-Nord der Uni: Es gibt kaum Handyempfang. „An dem Problem arbeiten wir weiter“, sagt Jörg Froharth, einer von zwei Geschäftsführern des Science Parks. Es gebe aber die Möglichkeit, über WLAN zu telefonieren.

Auch die Stadt Kassel, die den Science Park gemeinsam mit der Uni Kassel betreibt, ist zufrieden: „Die positive Entwicklung des Science Parks erfreut uns sehr. Es ist ja das Ziel, viele hochqualifizierte Absolventen unserer Universität in Kassel zu halten, indem man ihnen im Science Park optimale Voraussetzungen für eine innovative Existenzgründung bietet“, sagt ein Stadtsprecher. Mittel- bis langfristig könnten so auch Arbeitsplätze im mittleren und unteren Lohnsegment entstehen.

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