Nach Tod des 34-jährigen Steven N. in der Nordstadt

Bluttat vor Reuterschule: 34-Jähriger aus Kassel festgenommen

Ein 34-jähriger Mann aus Kassel ist am Dienstagabend festgenommen worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft steht er im dringenden Tatverdacht, vergangene Woche den gleichaltrigen Steven N. auf einem Platz an der Jägerstraße/Gießbergstraße in der Nordstadt getötet zu haben.

Im Rahmen intensiver Ermittlungen der Beamten der Soko „Reuter“, die zur Aufklärung des Kapitalverbrechens gegründet worden war, sei der Tatverdacht auf den 34-Jährigen aus Kassel gefallen, so Polizeisprecher Torsten Werner. Beamte der Kriminalpolizei nahmen den 34-Jährigen am Dienstag fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter des Amtsgerichts Kassel noch am selben Abend einen Untersuchungshaftbefehl. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Kassel I nach Wehlheiden gebracht.

Aktualisiert um 15.35 Uhr

Steven N. war in der Nacht zu Mittwoch, 19. Oktober, gegen Mitternacht auf dem Platz vor der Reuterschule von einem Mann mit einem Messer in den Hals gestochen worden. Das Opfer erlag kurz darauf in einem Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Tatort ist ein Treffpunkt der Kasseler Trinker- und Drogenszene, zu der auch das Opfer Steven N. gehörte. Ob auch der Tatverdächtige zu der Szene gehört, darüber wollte die Polizei am Mittwoch aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen. Ebenso wenig zu der Frage, ob sich Täter und Opfer gekannt haben beziehungsweise zu einem möglichen Motiv. Auch gab es aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben zum Verbleib der Tatwaffe. Die Ermittlungen der Soko „Reuter“, der rund zehn Beamte angehören, wegen des Verdachts des Mordes dauerten an, so Werner.

Die Männer und Frauen der Trinkerszene, die sich am Mittwochnachmittag auf dem Platz in der Nordstadt aufhielten, zeigten sich über den schnellen Ermittlungserfolg der Kriminalpolizei erleichtert

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