Hochschule möchte Fläche von Stadt kaufen

Uni will auf Parkplatz bauen – Büro- und Seminargebäude in Planung

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Forschungsräume statt Parkplätze? Die Uni hat Interesse an der Fläche am Philipp-Scheidemann-Haus angemeldet. Dort könnte ein Gebäude mit Büros und Seminarräumen entstehen.

Nord-Holland. Die Universität Kassel hat es auf den Parkplatz gegenüber dem Philipp-Scheidemann-Haus abgesehen. Auf der Fläche an der Mombachstraße / Ecke Holländische Straße würde die Hochschule gern ein Büro- und Seminargebäude errichten.

Die Planungen sind noch ganz am Anfang. Derzeit laufen Gespräche mit der Stadt, die Eigentümerin der Fläche ist. Zurzeit wird die 1750 Quadratmeter große Fläche als gebührenpflichtiger Parkplatz bewirtschaftet.

Die Stadt stehe dem Vorhaben grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, sagte Sprecherin Petra Bohnenkamp auf Anfrage der HNA. Es gelte aber noch, bau- und eigentumsrechtliche Fragen zu klären.

Die Uni würde die Fläche für den Bau eines Bürogebäude für Drittmittelprojekte nutzen. „Wegen anhaltend hoher Studierendenzahlen sind die Raumkapazitäten – auch in Zukunft nach Abschluss der derzeitigen Bauprojekte – erschöpft“, sagte Uni-Sprecher Sebastian Mense. Zugleich wirbt die Universität zunehmend Drittmittel für Forschungsprojekte ein. Für die se Projekte sind dann häufig zusätzliche Räumlichkeiten nötig. Drittmittelprojekte werden nicht aus dem Etat der Hochschule finanziert, sondern von privaten Geldgebern oder aus öffentlichen Forschungsförderungen.

Neben Büroräumen könnten laut Uni-Sprecher Mense aber auch kleinere Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Zudem soll der Bau mit Parkmöglichkeiten versehen werden. Konkrete Bau oder Zeitpläne liegen für das Vorhaben allerdings noch nicht vor.

Das Gelände des Parkplatzes ist für die Universität vor allem wegen der Nähe zum Campus interessant. Wissenschaftler und Bedienstete, die in dem neuen Haus arbeiten, könnten die Einrichtung wie Mensa oder Bibliothek am Holländischen Platz nutzen. Durch die Erweiterung des Campus Richtung Norden reicht das von der Uni genutzte Gelände künftig ohnehin bis an die Mombachstraße.

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