Nordhoff für ein Jahr verpflichtet

Kassel. Der ehemalige Kasseler Kulturreferent Dr. Hans-Bernhard Nordhoff wird ab Februar zunächst ein Jahr lang für die Stadt Kassel als Kulturberater tätig sein. Er soll die Verwaltung bei

der Vorbereitung der 1100-Jahr-Feier 2013 unterstützen und sich mit dem geplanten documenta-Zentrum sowie dem Thema Grimm befassen.

Nach Angaben von Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) werden die Leistungen Nordhoffs mit 65 000 Euro netto vergütet. „Das ist ein ganz normaler Rahmen“, sagt Hilgen. Nordhoff (62), der eine Beratungsgesellschaft gegründet hat und nach Kassel ziehen wird, bringe einen „extrem hohen Erfahrungsschatz“ mit.

Ein weiterer Vorteil sei, dass er Kassel kenne. Der aus Bremen stammende Diplom-Biologe war von 1986 bis 1992 Kulturreferent in Kassel und später Kulturdezernent in Aachen und Frankfurt. Der SPD-Mann galt in Kassel als kreativer Kulturpolitiker und Förderer vor allem der freien Szene.

In seiner Zeit liegen auch die Anfänge des Kulturzelts in der Karlsaue, das auf seine Initiative zurückgeht. Die Zusammenarbeit mit dem Kulturberater bedeute nicht, dass er seine Aufgaben aus Zeitgründen delegiere, erklärt der Oberbürgermeister.

Hilgen ist seit Januar Kulturdezernent. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, habe er den Bereich Sport an Bürgermeister Jürgen Kaiser (SPD) abgegeben und sich aus den Aufsichtsräten verschiedener Gesellschaften zurückgezogen, an denen die Stadt beteiligt ist. Außerdem sei er „ein harter Arbeiter“. Er habe Zeit und Lust, sich der Kultur in Kassel zu widmen, versichert Hilgen: „Mir macht das richtig Spaß.“ (els)

Rubriklistenbild: © dpa

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