Räume mit Fest eröffnet

Grundschule Brückenhof-Nordshausen: Jubel über neue Mensa

Sie machten Luftsprünge: Die Kinder feierten am Samstag die Einweihung des Neubaus. Unten befindet sich die Mensa, im Obergeschoss die Verwaltung einschließlich Lehrerzimmer und Bibliothek. Fotos:  Schachtschneider

Kassel. Der Einsatz habe sich gelohnt, allein wenn man in die glücklichen Gesichter der Kinder schaue, sagte Kassels Schul- und Jugenddezernentin Anne Janz am Samstagvormittag in der Grundschule Brückenhof-Nordshausen.

Dort wurden bei einem Fest die neue Mensa sowie die Räume für die Ganztagsbetreuung, den Hort der städtischen Kita sowie der Verwaltung eingeweiht.

Unter dem Motto „Hand in Hand gemeinsam in den Ganztag“ hatten die Schule und die Kita die Feier gestaltet. Schulleiterin Elke Pohlemann erinnerte an die Anstrengungen, die dieses Projekt viele Jahre erfordert habe. Sie dankte auch den Ortsbeiräten von Nordshausen und Oberzwehren, die sich stets für den Neubau eingesetzt haben. Auch nachdem sich herausgestellt hatte, dass man auf Sumpfland bauen wollte. Dieser Umstand machte das 2,3 Millionen Euro teure Projekt nicht nur wegen der schwierigen Gründungsarbeiten komplizierter, sondern es wurde auch erst später mit dem Bau gestartet, nämlich im Herbst 2013.

Stadtbaurat Christof Nolda freute sich über das Kompliment, das Kitaleiterin Sabine Hübsch den Verantwortlichen machte: „Wir haben genau das bekommen, was wir uns gewünscht haben.“ Die Kinder durften sich aber auch beteiligen. Sie durften zum Beispiel auch ihre Lieblingsfarben für die Fliesen in den Toiletten auswählen, so Nolda. „Das Ergebnis ist super schön“, sagte Birgit Hengesbach-Knoop, stellvertretende Ortsvorsteherin von Oberzwehren. Christian Knauf, Ortsvorsteher von Nordshausen, bezeichnete den Neubau als wichtigen Meilenstein für den Standort an den Stadtteilgrenzen. Das alte Dorf Nordshausen und der weltoffene Brückenhof seien im Laufe der Jahre eng zusammengewachsen.

Mit der neuen Mensa und dem großzügigen Raumangebot seien hervorragende Voraussetzungen für die ganztägige Bildung und Betreuung an dem Grundschul-Standort geschaffen worden, so Janz. Es gebe jetzt ausreichend Platz zum Lernen, Spielen, Tanzen, Musizieren, Basteln und Lesen.

Die Grundschule bietet seit dem vergangenen Schuljahr eine ganztägige Betreuung an. Mit zwölf weiteren Kasseler Grundschulen beteiligt sie sich an dem „Pakt für den Nachmittag“, sodass Kinder bei Bedarf an fünf Tagen in der Woche bis 17 Uhr betreut werden können.

Mehr als 150 Kinder, also knapp die Hälfte aller Schüler, nutzen das Ganztagsangebot von Schule und Hort. „Das zeigt, dass das Geld hier gut investiert ist“, so Janz.

Und wie ist das Essen in der Mensa? „Meistens gut“, erzählte Dominik aus der Klasse 3c. Am besten schmecken ihm die Fischburger.

Die Kinder können das Essen übrigens mit farbigen Stäbchen bewerten. Grün steht für gut, Gelb für mittel und Rot für schlecht. Janz wünschte allen Beteiligten viele grüne Stäbchen.

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