Stiftung setzte sich auch für Penone-Baum ein

Großspender äußert sich zur Standort-Frage um Obelisken in Kassel

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Der Obelisk in Kassel: Noch steht das documenta-Kunstwerk auf dem Königsplatz in der Innenstadt. Dort möchte ihn eine Stiftung, die 50.000 für den Erhalt des Kunstwerks gespendet hat, gern weiterhin sehen.

Kassel. In der Diskussion über den Obelisken hat sich mit der cdw Stiftung jene Einrichtung zu Wort gemeldet, die sich mit 50.000 Euro an der Spendenaktion für den Verbleib des Kunstwerks beteiligt hat.

In einer Pressemitteilung heißt es: „Der Verbleib von Außenkunstwerken der documenta-Ausstellungen im Stadtraum von Kassel hat eine lange Tradition. Hierdurch wird zum einen das Stadtbild verbessert und zum anderen dem Kassel-Besucher auch zwischen den documenta- Ausstellungen ein Bezug zu den Ausstellungen gegeben. Von daher hat die cdw Stiftung den Spendenaufruf der Stadt Kassel gerne unterstützt.“ Dabei verweist die Stiftung auch auf ihre Beteiligung am Ankauf des Penonebaums nach der documenta 13. Dieses Kunstwerk ist nun in der Aue beheimatet und lässt sich von der Gustav-Mahler-Treppe aus gut betrachten.

Standortfrage soll mit Künstler beantwortet werden

Der Obelisk nun verlange danach, zu stören und zu verbinden. Diese Voraussetzungen seien am Königsplatz gut erfüllt. Die Stiftung spricht in diesem Zusammenhang von einer gelungenen Inszenierung. Allerdings gäbe es auch andere Plätze in der Stadt, die oben genannte Voraussetzungen erfüllten. Die Standortfrage sollte unter Einbeziehung des Künstlers und des Kunstbeirats beantwortet werden. Der Obelisk ist das Werk des nigerianisch-amerikanischen Künstlers Olu Oguibe.

Die cdw Stiftung wurde 2011 von den Gründern von SMA ins Leben gerufen.

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