Mit Säure und Schusswaffe wurde gedroht

Anonyme Person drohte Lichtenberg-Schule mit Anschlag

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Polizeieinsatz: Wegen einer Droh-E-Mail war am Montag die Polizei an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule

Kassel. In einer E-Mail hat ein anonymer Absender der Kasseler Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Oberzwehren mit einem Anschlag gedroht.

Nach Angaben des Schulleiters Stefan Hermes hat der Absender damit gedroht, am Montag um 11.30 Uhr mit einer Schusswaffe und Säure an die Schule zu kommen. Die E-Mail war in der Nacht zu Montag versandt worden.

Als die Schulleitung am Montagmorgen die E-Mail las, wandte sie sich an die Polizei. In Rücksprache mit dem Landeskriminalamt kam die Kasseler Polizei zu der Einschätzung, dass die Drohung nicht als ernsthaft einzustufen ist. Dennoch kontrollierten Polizeibeamte zwischen 11 und 12 Uhr die Ein- und Ausgänge der Schule. Dies war aber eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Den Schülern sei zunächst mitgeteilt worden, es handele sich um eine Übung. „Wir wollten nicht, dass Panik ausbricht“, sagt Schulleiter Hermes gegenüber der HNA. Nach dem Ablauf des Polizeieinsatzes seien aber alle Schüler über die wahren Hintergründe des Einsatzes informiert worden. Zahlreiche Eltern meldeten sich später besorgt bei der Schulleitung.

Da sich in direkter Nachbarschaft die Willy-Brandt-Schule befindet, ist auch dort die Schulleitung über die Polizeiaktion informiert worden.

Kartenansicht: Lichtenberg-Schule in Kassel

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