Großeinsatz in Kassel - Millionenschaden

16 Verletzte bei Zusammenstoß zwischen Tram und Lastwagen

Kassel. Bei einem schweren Unfall im Kasseler Stadtteil Oberzwehren sind 16 Personen verletzt worden, darunter zwei schwer. Eine Tram und ein Lastwagen sind zusammengestoßen. Es entstand ein Millionenschaden.

Zuletzt aktualisiert um 20 Uhr - Der Zusammenstoß zwischen der Straßenbahn und dem Lastwagen auf der Altenbaunaer Straße ereignete sich gegen 8.15 Uhr. 16 Beteiligte wurden verletzt. Schwer verletzt wurde der Sattelzugfahrer sowie einer der Tram-Fahrgäste; die anderen Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Obwohl der Führerstand der Straßenbahn erheblich beschädigt wurde, ist die Fahrerin der Straßenbahn wie durch ein Wunder nur leicht verletzt worden. Sie erlitt jedoch einen schweren Schock. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von insgesamt mehr als einer Million Euro.  

Mittlerweile ist die Unfallstelle geräumt, die Oberzwehrener Straße ist wieder passierbar. Bis 16.40 Uhr war die Kreuzung Oberzwehrener Straße/Altenbaunaer Straße voll gesperrt. 

Tram und Lastwagen stoßen in Oberzwehren zusammen

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 © Feuerwehr Kassel
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LKW Unfall mit StraßenbahnOberzwehren Keilsbergstraße Altenbaunaer StraßeFoto: Schachtschneider
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Laut Polizei war der aus dem münsterländischen Greven in Nordrhein-Westfalen stammende Sattelzug von der Frankfurter Straße auf die Altenbaunaer Straße gefahren und in Richtung Korbacher Straße unterwegs. Nach Zeugenaussagen soll der Lkw-Fahrer eine rote Ampel überfahren haben, die unmittelbar vor dem unbeschrankten Bahnübergang steht, sagte Einsatzleiter Jens Horry. So kam es zur Kollision mit der Tram der Linie 6, die in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen war. Unmittelbar nach der Einmündung Altenbaunaer Straße fuhr der Lkw auf die dort die Fahrbahn kreuzenden Schienen. 

Als die ersten Rettungskräfte den Unfallort erreichten, war der Lkw-Fahrer bereits aus dem deformierten Führerhaus befreit worden und wurde erstversorgt. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Fahrzeugen vor Ort, darunter ein Kranwagen und ein Gefahrgutzug.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge standen nach dem Unfall ineinander verkeilt auf der Straße. Bei dem Zusammenstoß wurde auch einer der im Lastwagen geladenen 1000-Liter-Tanks mit ölhaltiger Emulsion beschädigt; etwa 200 Liter liefen aus. Die Feuerwehr musste die intakten Tanks aufwändig bergen, ohne dass die Umwelt beeinträchtigt wird. Außerdem musste sie aus dem leckgeschlagenen Tank Diesel abpumpen. Die Firma Aschenbrenner hat die ausgelaufenen Betriebsmittel mit einem Spezialfahrzeug aufgenommen. Die Stadt baggerte das kontaminierte Erdreich großflächig auf. 

Vor Ort waren drei Notärzte und neun Rettungswagen; Insgesamt waren an der Unfallstelle etwa 70 Mitarbeiter der Polizei, Feuerwehr und KVG. 

Um 10 Uhr war die Gefahr, die von auslaufendem Öl und Diesel ausging, gebannt. Die Ladung des Lkw musste umgeladen werden, damit er abgeschleppt werden konnte. Am Lkw entstanden 100.000 Euro Schaden, an der Bahn etwa eine Million Euro, teilt die Polizei mit.

Laut KVG wurde die stark beschädigte Straßenbahn über die Helleböhnstrecke in den KVG-Betriebshof Wilhelmshöhe transportiert. 

Bus und Bahn

Seit 14.45 Uhr ist die Frankfurter Straße, die in beiden Richtungen für Straßenbahnen gesperrt war, wieder für den Schienenverkehr freigegeben, das meldet die KVG. Es kommt allerdings noch zu Verspätungen und Fahrtausfällen auf mehreren Linien. 

Schienenersatzverkehr: War eingerichtet zwischen Auestadion und Schulzentrum Brückenhof. Aufgrund der Verspätungen und Ausfälle der Bahnen hielt die KVG den Ersatzverkehr noch bis zum Nachmittag aufrecht, mittlerweile wurde er eingestellt.

Betroffen von der Sperrung waren die Tram-Linien 5 und 6, sie fuhren bis zum frühen Nachmittag nur eingeschränkt. 

Linie 6: Pendelte zwischen Wolfsanger und Auestadion

Linie 5: fuhr über Hellböhn

(rpp/wd/bal/lea/sal/rek) 

Unfallstelle: Nachdem der Lastwagen geborgen war, wurde das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar. 

Kartenansicht: Die Unfallstelle

Rubriklistenbild: © Ditzel

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