Lied soll in Schulen etabliert werden

Ode an den Stadtteil Rothenditmold: Ein Lied soll Identität stiften

Rothenditmold. Die Melodie erinnert an den Gassenhauer „An der Nordseeküste“ gespickt mit Einflüssen des Irish Folk, sie ist eingängig und animiert zum Schunkeln.

Die Musik wie auch der Text des neuen Stadtteilliedes „Du, Rothenditmold!“ stammen aus der Feder des Ortsvorstehers Hans Roth. Roth, selbst leidenschaftlicher Geigenspieler, weilte zum Weltkindertag in der Unterneustadt, wo Schüler des Stadtteils ein eigenes Statteillied präsentierten. „Da habe ich gedacht, das fehlt uns in Rothenditmold“, sagt der Ortsvorsteher und machte sich an die Komposition. „Das Lied soll Identität mit dem Stadtteil stiften und die schönen, reizvollen Aspekte Rothenditmolds hervorheben“, so Roth. Entsprechend enthält der Text Anspielungen auf die Industriegeschichte und das multi-kulturelle Miteinander im Stadtteil. So lautet etwa die dritte und letzte Strophe: „Zusammengeschweißt hat die Arbeit uns schon. Ob bi Henschel, bi Daimler, das hat Tradition. Und so viele Sprachen und Kass‘läner Platt - spricht Rothenditmold, mein Dorf in der Stadt.“

Nun gilt es, das neue Rothenditmold-Lied auch zu etablieren. Schulen, Kitas und Vereinen gingen bereits Text und Noten zu, auch dem Frauenchor „Rothkehlchen“ stellte Hans Roth das Lied vor, der nichts dagegen habe, wenn die versierten Sängerinnen den Song weiterentwickelten. Eine weitere Kostprobe von „Du, Rothenditmold!“ gab der Ortsvorsteher, begleitet von seinem Stellvertreter Norbert Hornemann und Rolf Schulz, Vorsitzender des Fördervereins „Wir für Rothenditmold“ anlässlich des letzten Tages des Offenen Adventskalenders im Stadtteiltreff Engelhard 7 am Freitagabend. Die zahlreichen Gäste aus dem Stadtteil brauchten dabei nicht lange zum Mitsingen überredet werden.

Rubriklistenbild: © Bergholter

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