Tag der offenen Tür bei Baureka

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Vor dem Schotterberg: Bernhard Günther, Maschinist (unten), und Dirk Röth, Geschäftsführer (oben), mit einem Bagger auf dem Betriebsgelände.

Angefangen hat alles mit den Plänen zum Umbau des Königsplatzes – eine Firma wurde benötigt, die den anfallenden Schutt abtransportiert und auf einem Platz lagert: Die Gründung der Baureka (Baustoff Recycling Kassel) GmbH war besiegelt, die Genehmigung hierfür wurde im Mai 1994 erteilt.

„Bauabfall, Baurestmassen und Boden“, das sind laut Dirk Röth, seit 1998 Geschäftsführer der Baureka GmbH, die Stoffe, die in seiner Firma Lagerung und Wiederverwertung finden. „Bei uns kommen die Anfragen zusammen, die dieses Material überschüssig haben“, erläutert er. Je nachdem, was der Kunde für einen Baustoff hat“, werde entschieden, was damit geschehe.

Das 20-jährige Jubliäum bezieht sich auf die eigentliche Gründung am 1. Oktober 1994. Feierlich begangen wird der Ehrentag mit geladenen Gästen auf einem Fuldadampfer am morgigen 26. September.

Baggerfahren und Kulinarisches

Einen Tag der offenen Tür gibt es am 27. September von 11 bis 17 Uhr mit Pommes, Bratwurst und Waffeln. Hierzu sind Anlieger, Anwohner, Fahrer und Interessierte herzlich eingeladen. Dirk Röth denkt zum Beispiel an Kinder von Maschinisten, die sich schon immer fragen: „Was macht der Papa eigentlich den ganzen Tag?“ Sie könnten einmal selbst mit einem Bagger fahren und sich alles auf dem Gelände anschauen.

Der Geschäftsführer erläutert bei einem Rundgang auf dem Firmengelände in der Dennhäuser Straße die Arbeit seines Unternehmens und die dahinterstehende Philosophie. Berge von Steinen und Schutt, die ständig von Lastwagen angeliefert werden und gleich beim Hereinfahren gewogen und mithilfe von Baggern sortiert und platziert werden, sind zu sehen. Behälter mit aussortiertem Metall, ein überdimensionales turmhohes Sieb und eine Lkw-Reifenwaschanlage gibt es zu bestaunen.

Wiederverwertung

„Ich bin jeden Tag auf dem Betriebsgelände unterwegs“, merkt der Geschäftsführer an. Der Schutt wird zerkleinert und aufbereitet. So kann er weiterverkauft und beispielsweise im Straßenbau wieder benutzt werden. Es gibt sogar Kunden, die eine ganz bestimmte Schottergröße bestellen.

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Zu den größeren Projekten der Firma gehört zum Beispiel der Abriss des alten Karstadt-Gebäudes am Standort des heutigen City Points in der Innenstadt, oder diverse Abbrüche am Stadtkrankenhaus.

„Als Dienstleister für ausschließlich Dritte sind wir die einzigen in Nordhessen“, betont Röth. „Wir haben einen Jahresdurchsatz von 500 000 Tonnen Material an vier Standorten“, erklärt er und sagt, nicht ohne Stolz in der Stimme: „Zum Vergleich: Ein Lkw wiegt 25 Tonnen.“ (pks)

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