85 ohne Ticket in Cantus-Zügen erwischt

Kassel. 85 Schwarzfahrer auf einen Streich: In Zügen der Cantus-Bahn auf der Strecke zwischen Kassel und Fulda sind am Donnerstag etwa 1000 Fahrgäste kontrolliert worden. 85 davon hatten keinen gültigen Fahrschein dabei.

Gegen sie wurden nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Kassel jeweils Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen eingeleitet. Außerdem mussten die ertappten Schwarzfahrer 40 Euro als erhöhtes Beförderungsentgelt bezahlen.

„Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt“, sagte Carsten Decker, Leiter der Kasseler Bundespolizeiinspektion. Gemäß Paragraf 265a des Strafgesetzbuchs handelt es sich um eine Straftat. Bei Wiederholungstätern kann sogar eine Haftstrafe die Folge sein.

Zwei Fahrgäste müssen sich nicht nur wegen Schwarzfahrens verantworten, sonderen bekamen auch eine Anzeige wegen Betrugs. Ein 23-Jähriger aus Wolfhagen zeigte eine Kinderfahrkarte vor, obwohl er längst Erwachsenenfahrscheine lösen müsste. In dem zweiten Fall gab es 15-Jähriger aus Hünfeld gegenüber den Kontrolleuren falsche Personalien an - wohl in der Hoffnung, dass man seine wahre Identität dann nicht kenne und er nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Kassel kündigte an, dass man künftig häufiger Kontrollen in den Zügen begleiten werde. (rud)

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