Temperaturschwankungen können zu Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und Erkältungen führen

Oktober 2006 war noch wärmer

Spaziergang bei schönem Herbstwetter: Heinrich und Ursula Schulze aus Baunatal genießen die warmen Temperaturen in der Karlsaue. Fotos: Sasse

Kassel. Temperaturen wie im Sommer: Dienstag soll es in Kassel um die 20 Grad Celsius warm werden. Auch am Wochenende lockten Temperaturen um die 15 Grad ins Freie.

Doch ein so warmer Oktober wie in Kassel im Jahr 2006 wird dieser wohl nicht mehr werden, schätzt der Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes, Gerhard Lux. Damals konnten die Bewohner der Grimm-Stadt sich über eine Durchschnittstemperatur von 12,3 Grad freuen – momentan liegt die Durchschnittstemperatur bei 9,8 Grad. Der Oktober vor sieben Jahren war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Kassel im Jahr 1951. Den kältesten Oktober gab es hier im Jahr 2003. Die Durchschnittstemperatur lag damals bei 6,2 Grad.

In der Aue freuten sich gestern Spaziergänger über die warmen Temperaturen: „Wir gehen extra zu Fuß in die Stadt“, erzählten Heinrich und Ursula Schulze aus Baunatal.

Auch die zwölfjährige Wiebke und der elfjährige Arne aus Eisenach hatten Spaß am schönen Herbstwetter. Die beiden Kinder unternahmen mit ihren Eltern einen Ausflug und machten einen Spaziergang in der Aue.

Um sich bei den Temperaturschwankungen in diesem Oktober vor Erkältungen zu schützen, empfiehlt der Kasseler Allgemeinmediziner Dr. Sven Dallmann, Funktionskleidung bei Spaziergängen zu tragen. „Damit man, wenn man durchgeschwitzt ist, nicht friert“, erklärt er. Vor Erkältungen warnt auch sein Kollege Dr. Ralf Piechotta. Die feuchtwarme Luft im Freien sei keimbelastet.

Beide empfehlen eine gesunde Ernährung. Dallmann rät, Zusatzvitamine einzunehmen. Viel Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf seien zudem wichtig, sagt Piechotta. Auch Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme könnten auftreten, sagt Dallmann.

Wer unter Ersterem leide, solle viel trinken. Der Grund für Letzteres sind Schwankungen im Luftdruck. Schützen könne man sich davor allerdings nicht.

Von Lara Sasse

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