Festplatz Schwanenwiese

Oktoberspaß startet in Kassel mit 48 Rummel-Attraktionen

Schausteller Willi Vorlop auf seiner bayerisch inspirierten Achterbahn Alpen-Coaster.
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Weithin sichtbarer Hingucker auf dem Festplatz: Schausteller Willi Vorlop auf seiner bayerisch inspirierten Achterbahn Alpen-Coaster. Eine Woche hat der Aufbau des ausladenden Fahrgeschäfts gedauert.

Vom 1. bis 24. Oktober läuft der Kasseler Oktoberspaß. Auf dem Festplatz Schwanenwiese beim Großen Kreisel kann man sich auch kostenlos gegen Corona impfen lassen.

Kassel - Nach dem Kasseler Sommerspaß hat der Schaustellerverband Kassel-Göttingen ein weiteres Rummelplatzvergnügen beim Großen Kreisel auf die Beine gestellt. Am Freitag (1. Oktober) geht es los, der Aufbau der 48 teilnehmenden Fahrgeschäfte, Buden und Kirmesbiergärten ist schon weit fortgeschritten.

Auch die weithin sichtbare Hauptattraktion steht bereits und verbreitet passend zum Veranstaltungsnamen Oktoberfest-Atmosphäre: Auf der gewaltigen Achterbahn „Alpen Coaster“ werden nervenstarke Passagiere zur Schussfahrt in schlittenförmigen Wagen befördert, an deren Spitze urige Figuren mit Gamsbarthut und Seppelhose als scheinbare Lenker fungieren. Eine Woche dauert es laut Betreiber Willi Vorlop, bis die 600 Streben und 200 Schienenteile aus einem Dutzend Lastzug-Ladungen an Ort und Stelle montiert sind.

Nervenkitzel verspricht auch die Personenschleuder „Freak“, die wie ein riesiger zweiflügliger Propeller 42 Meter hoch über den Festplatz ragt. An beiden Enden ist eine Gondel für je vier Mutige befestigt, die mit Tempo 100 kopfüber herumgeschleudert werden. Schwungvoll zur Sache geht es auch an weiteren Fahrgeschäften wie Frisbee, Break Dance und High Impress. Wer es bodennäher mag, kann sich in Laufgeschäften wie Viva Cuba, Atlantis oder dem gruseligen Geisterhaus amüsieren, Kinderkarussell fahren oder in einer Arena auf Ponys reiten.

Für Besucher gilt wieder ein Hygienekonzept, wie es sich bei zwei vergangenen Rummelveranstaltungen der Schausteller bewährt hat. „Aber die Regeln sind inzwischen lockerer geworden“, sagt Verbandschef Konrad Ruppert. So sei in den Biergärten keine Kontaktregistrierung mehr nötig. Auch sei die Zahl der Besucher, die gleichzeitig auf dem Platz sein dürfen, auf 3500 Personen erhöht. Das kontrolliert rund ein Dutzend Sicherheitskräfte am Ein- und Ausgang mit Handzählgeräten. Weil dieses Personal bezahlt werden muss, wird am Eingang eine Sicherheitsumlage von einem Euro von den Besuchern erhoben. Masken müssen nur in Bereichen getragen werden, wo es sehr eng ist.

Geöffnet ist der Kasseler Oktoberspaß, der am Freitag, 1. Oktober, beginnt, jeden Mittwoch bis Samstag ab 15, an Sonntagen bereits ab 13 Uhr. Mittwochs ist Familientag mit ermäßigten Preisen an den Fahrgeschäften. Besucher, die mit dem Auto kommen, können auf dem Parkgelände Leistersche Wiese (gegenüber den Autohäusern Audi und BMW) parken. Das ist werktags ab 18 Uhr sowie an Wochenenden kostenlos.

Impfbus der Stadt kommt am Eröffnungstag

Die Stadt Kassel bietet am Eröffnungstag des Oktoberspaßes die Möglichkeit, sich beim Rummelplatzbesuch gleich auch gegen Corona impfen zu lassen. Das ist kostenfrei möglich am Impfbus der Stadt, der am Freitag in der Zeit von 16 bis 20 Uhr auf dem Festplatz zwischen den Fahrgeschäften stehen wird. Impfen lassen kann man sich mit den Wirkstoffen Johnson & Johnson sowie Biontech. Letzterer Impfstoff ist auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Wenn solche jungen Rummelfans das Impfangebot annehmen wollen, müssen sie von einer sorgeberechtigten Person begleitet werden. (Axel Schwarz)

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