Omas Hausmittel

7 einfache Tipps bei Erkältung

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Viel trinken – mindestens zwei Liter täglich. Am besten geeignet sind Wasser oder Kräutertee.

Kaum wird es kälter, beginnt die Hochsaison für Erkältungsviren. Diese sieben Experten-Tipps können die Symptome mildern.

Schuld an der Erkältungswelle hat nicht das kalte Wetter, wie viele glauben. Vielmehr ist es der nun engere Kontakt zu vielen Menschen in geschlossenen Räumen und die Heizungsluft, die die Schleimhäute austrocknet. Wen es erwischt hat, der muss die Zähne zusammenbeißen und durch. Linderung bei den Symptomen verschaffen höchstens einige Medikamente und altbewährte Tipps aus Omas Zeiten.

Rund 200 verschiedene Virusarten können einen grippalen Infekt auslösen. Erwachsene haben durchschnittlich zwei bis drei Infekte pro Jahr, Kinder sogar bis zu 13. Gefährlich sind sie zum Glück nicht. Anders sieht es bei einer richtigen Grippe aus. Sie wird durch das Influenzavirus verursacht und kann einen schweren Verlauf nehmen. Der grippale Infekt und eine Grippe sollten nicht miteinander verwechselt werden.

Die Übertragung der Erkältungsviren verläuft über die Luft. Aber auch über Händeschütteln oder das Anfassen von Gegenständen wie Türklinken oder Einkaufswagen. Erst einmal im Körper, setzen sich die Viren in den oberen Atemwegen fest, wodurch die Schleimhäute anschwellen. Ganze 80 Prozent aller Erkältungen gehen mit der typischen verschnupften Nase einher. Hinzu kommen Symptome wie Halsschmerzen, Husten und Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen.

Eine Wunderwaffe, mit der einer Erkältung vorgebeugt werden kann, gibt es nicht. Mit gesunder Ernährung und ausreichend Sport und Bewegung können aber Abwehrkräfte aufgebaut werden. Wen es doch erwischt hat, der muss die Erkältung durchstehen. Es gibt aber ein paar Mittel, die auf ganz natürliche Weise Linderung verschaffen können. Omas sieben Tipps gegen Schnupfen, Husten und Co.:

7 einfache Tipps bei Erkältung

Erkältungsbad – auch mit einem Erkältungsbad werden die Atemwege befreit. Die Wärme wirkt entspannend auf die Bronchien und Gliederschmerzen können nachlassen. Aber Vorsicht: nicht länger als 20 Minuten ins Bad und auf keinen Fall bei Fieber! © Ariwasabi/shutterstock.com
Frische Luft – viel draußen spazieren gehen. Die frische Luft tut den Schleimhäuten gut, die durch die Heizungsluft angegriffen werden. Aber unbedingt warm anziehen! © Monkey Business Images/shutterstock.com
Gurgeln bei Halsschmerzen – Halsschmerzen sind meist harmlos, aber sehr unangenehm. Da hilft ein Sud aus Salbeiblättern: Blätter aufkochen und eine viertel Stunde ziehen lassen. Dann mehrmals täglich fünf Minuten mit dem Tee gurgeln. © Iakov Filimonov/shutterstock.com
Heißer Wasserdampf – heißen Wasserdampf zu inhalieren, ist ebenfalls gut für die Schleimhäute. Sie werden dadurch wieder befeuchtet. Zusätze aus Thymian, Kamille oder Eukalyptus wirken entkrampfend oder sogar keimtötend.  © Kzenon/shutterstock.com
Hühnersuppe – eine leckere, heiße Hühnersuppe hat gleich mehrere Wirkungen: Sie enthält den Eiweißstoff Cystein, der die Schleimhäute abschwellen lässt. Außerdem liefert sie Zink zur Stärkung der Abwehrkräfte. Und wer dieses Hausmittel noch von seiner Oma kennt, der bekommt eine schöne Kindheitserinnerung obendrauf. © Thomas Francois/shutterstock.com
Nasendusche mit Salzwasser – das Salzwasser wirkt desinfizierend. Die Viren werden ausgespült. Eine Nasendusche kann helfen, wieder besser durchzuatmen. © Photographee.eu/shutterstock.com
Viel trinken – mindestens zwei Liter täglich. Am besten geeignet sind Wasser oder Kräutertee. © racorn/shutterstock.com

Viele weitere Tipps und Infos für ein gesundes Leben hat die AOK Hessen.

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