Open-Air: Eine traumhafte Nacht mit 30.000 Besuchern

Kassel. Nach dem letzten Takt von „Rule Britannia“ lagen sich Feuerwerker Walter Scharenberg und sein Team in den Armen. „So synchron waren wir noch nie“, freute sich Scharenberg. Der Goldregen stand da noch am Himmel.

Ein wunderschöner Abschluss für dreieinhalb bezaubernde Minuten Feuerwerk. Und ein Höhepunkt des HNA-Sommer-Open-Airs auf der Karlswiese.

Schon Stunden vor dem Konzertbeginn hatten es sich viele Besucher mit Decken und Campingstühlen auf der Karlswiese vor der Orangerie bequem gemacht. Als das viel bejubelte Konzert des Staatsorchesters am Abend begann, strömten noch immer Scharen von allen Seiten herbei.

Einige kamen in eleganter Abendgarderobe, die meisten aber in legerer Freizeitkleidung. Ganze Familien waren unterwegs, Paare, Freunde und Nachbarn hatten sich auf den Weg gemacht. Viele mit gut gefüllten Picknick-Körben für einen schönen gemeinsamen Sommerabend vor einer traumhaften Kulisse. Und das wurde es denn auch.

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Damit selbst die Besucher in der letzten Reihe die Musik gut hören konnten, hatten die Tontechniker in diesem Jahr noch einmal nachgelegt. Dafür gab es von allen Seiten viel Lob. „Wunderbar“ - so wie Elfriede Gödecke (69) aus Baunatal schwärmten fast alle von dem ungetrübten Klangerlebnis, der stimmungsvollen Beleuchtung und dem Musikprogramm mit bekannten und beliebten Stücken, die zum Mitklatschen animierten.

Viel Lob gab es auch für die kostenlosen Pendelbusse der KVG. Tausende von Besuchern wurden so von den Messehallen und vom Auestadion zur Orangerie gebracht. Die Bilanz der Polizei: Alles lief friedlich, es gab überhaupt keine Probleme.

Impressionen des Festes, Teil I

Impressionen von HNA-Open-Air

Impressionen des Festes, Teil II

Impressionen vom HNA-Open-Air, Teil II

Impressionen des Festes, Teil III

Impressionen vom HNA-Open-Air, Teil III

An der ausgelassenen und fröhlichen Stimmung konnte auch die lange Wartezeit vor den Toiletten nichts ändern. Obwohl es diesmal 30 zusätzliche Toiletten gab, kam es in der Pause zu langen Schlangen. Aber mit 30 000 Besuchern waren mindestens 5000 mehr in die Karlsaue gekommen als im Vorjahr.

Auch die 38 Helfer des DRK erlebten einen Abend ohne größere Zwischenfälle. „Es war eine sehr friedliche und ruhige Veranstaltung“, bilanzierte Einsatzleiter Michael Fuhs. Die Sanitäter mussten lediglich ein paar Wespenstiche und Blasen an den Füßen versorgen. Kreislaufprobleme gab es nicht. „Es war kein Kreislaufwetter“, sagte Fuhs.

Im nächsten Jahr fällt das Open-Air-Konzert wegen der documenta aus. Zum Stadtjubiläum 2013 können sich dann alle wieder auf einen traumhaften Abend mit klassischer Musik freuen.

Das Feuerwerk

Rubriklistenbild: © Foto: Koch

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