Opfer hielten Schützen für Polizisten

Kassel. Die vier Kasseler, die am Sonntagmorgen auf der Rückfahrt von Korbach nach Kassel in ihrem schwarzen Mercedes der S-Klasse an der Abfahrt Kassel-Auestadion aus einem blauen Ford Fiesta mit KB-Kennzeichen beschossen worden waren, hatten offenbar die Verfolger zunächst für Polizisten in einem Zivilfahrzeug gehalten.

Dass jedenfalls deuteten sie in den Vernehmungen an. Aufgrund ihres auffälligen Fahrzeugs würden sie häufig von der Polizei kontrolliert. Erst bei der Tat stellte sich heraus, dass sich die Kasseler geirrt hatten. Zur Verfolgungsfahrt zwischen Korbach und Kassel gibt es bislang noch keine Zeugenhinweise, teilte die Polizei gestern mit.

Zur Fahndung nach einem blauen Ford Fiesta neueren Modells mit Korbacher Kennzeichen hat das ermittelnde Kommissariat 11 der Kasseler Kripo bislang rund ein Dutzend Hinweise erhalten. Alle Hinweise bezogen sich auf Zeitpunkte nach der Tat am frühen Sonntagmorgen. So wollte ein Zeuge den Wagen auf einem Feldweg in der Gemarkung Baunatal gesehen haben. Eine andere Zeugin gab einen Hinweis auf eine Tiefgarage in Kassel, wo ein solches Fahrzeug stehen würde. Allen Hinweisen gingen die Ermittler umgehend nach, sie führten aber bislang noch zu keinem Erfolg versprechenden Fahndungsansatz.

Aus Rücksicht auf Opfer und Angehörige haben wir die Kommentarfunktion unter diesem Artikel gesperrt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.