Die Stadt soll am Mühlhäuser Platz Zugang für Rollstuhlfahrer schaffen

Ortsbeirat will eine Rampe

Käthe

fasanenhof. Die Idee, den alten Bolzplatz im Bereich des Quellbachtals zum Jugendtreff zu machen, sorgt bei einigen Anliegern für Widerstand. Die unmittelbar Betroffenen hatte die Stadt zum runden Tisch eingeladen.

In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Fasanenhof meldeten sich in der Bürgerfragestunde Bürger aus der Schwab-, Brentano- und Hebbelstraße, die etwas weiter entfernt wohnen, zu Wort. Sie wollen aus Angst vor Repressalien anonym bleiben.

Sie plädierten vehement gegen diesen Standort, weil sie befürchten, dass der geplante Jugendtreff unzumutbaren Lärm und Randale beschert. Die Störungen seien schon jetzt durch die Feiern der Kleingärtner erheblich, ein Jugendtreff in diesem Bereich komme nicht in Frage.

Käthe Heinrich, die Ortsvorsteherin im Stadtteil, erklärte, in der nächsten Sitzung des Gremiums werde das Thema behandelt. Sie verwies auf das Projekt „Wir kümmern uns selbst“ und regte die Bürger an, sich an der Lösung des Problems zu beteiligen „Wir leben in einer Mehrgenerationengesellschaft und müssen die Interessen aller berücksichtigen.“

Weiter wies sie darauf hin, dass sich jetzt noch engagierte Bürger am runden Tisch, den die Stadt veranstalte und nicht der Ortsbeirat, beteiligen können.

Ein weiteres Thema war der Treppenzugang zum Mühlhäuser Platz an der Eisenschmiede. Hierzu bittet der Ortsbeirat die Stadt, dass sie eine Rampe mit zwei Fahrstreifen für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Kinderwagen anbringt. Außerdem sollen die kaputten Ziegel vom stilisierten Brunnen auf dem Platz ersetzt und die äußere Mauer an der Eisenschmiede repariert werden.

Einen weiteren Beschluss fasste das Gremium zur Ihringshäuser Straße. Zwischen Linderweg und Hotel Berghof sei die Fahrbahn stadtauswärts so abgefahren, dass sie abgesenkt liege. Diese Vertiefung soll das Straßenverkehrsamt auffüllen. (pom) Archivfoto: Thiele/nh

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