Erfolgreichstes Museum: Ottoneum braucht mehr Platz

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Kassel. Gewohnt erfolgreich schließt das Naturkundemuseum Kassel auch das Jahr 2011 mit einer überragenden Besucherbilanz ab: 85 000 kamen im zurückliegenden Jahr ins Ottoneum am Steinweg.

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Damit ist es nach wie vor das erfolgreichste Museum in der Stadt - zurzeit lockt die Ausstellung „Dinosaurier!“ wieder Tausende an. Darüber freuen sich die Museumsmacher und wünschen sich gleichzeitig mehr Platz.

Die Bilanz sei Anlass, um über den im Masterplan für Kassels Museen festgeschriebenen Erweiterungsbau nachzudenken.

Weil andere städtische Einrichtungen wie Stadtmuseum und Grimm-Museum zuletzt wegen Renovierungsarbeiten geschlossen waren, ist ein aktueller Vergleich nicht möglich. Der Höchststand, den das Grimm-Museum erreicht hat, waren 32.000 Besucher (2004), der des Stadtmuseums lag bei 17.500 Besuchern (2008).

Auch in der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) wird umgebaut und renoviert. Das Land Hessen investiert hier 200 Millionen Euro. 2010 haben das Museum Schloss Wilhelmshöhe 48.000 und im Voojahr 50.000 Gäste besucht. Zuwächse gab es beim Astronomisch-Physikalischen Kabinett in der Orangerie: 2009 kamen 32 450 und 2010 insgesamt 38.000 Besucher.

Im Vergleich mit anderen Naturkundemuseen steht Kassel sehr gut da. In Leipzig besuchten 2010 das Naturkundemuseum 36.000 Menschen, in Mainz waren es 45.000. (chr)

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