Panzer-Auftrag für Rheinmetall - Kassel soll profitieren

Düsseldorf/London. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall hat einen Auftrag für einen neuen Spürpanzer der britischen Armee erhalten, von dem vor allem der Kasseler Standort profitieren soll.

Gute Nachrichten für den Rheinmetall-Standort Kassel. Der Heerestechnik-Spezialist hat einen Auftrag über 130 Millionen Euro zum Bau von wichtigen Komponenten für 245 Türme für einen neuartigen, britischen Scout-Spähpanzer erhalten.

Bemerkenswerter als das Auftragsvolumen selbst ist, dass der Generalauftragnehmer, der US-Rüstungsriese General Dynamics, und dessen Partner im Bereich der Aufklärung, Lockheed Martin, bei diesem Schlüsselvorhaben des britischen Rüstungsministeriums auf Technologie aus Deutschland zurückgreifen.

Nach Angaben von Rheinmetall ist die erfolgreiche Kooperation mit den Amerikanern der Beweis für die Technologieführerschaft der Allianz mit Lockheed Martin und Rheinmetall bei der Entwicklung und beim Bau von hocheffizienten Aufklärungssystemen, Feuerleitrechnern und Steuerungselektronik. Rheinmetall beschäftigt in zwei Werken in Kassel 850 Mitarbeiter. (jop)

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Rubriklistenbild: © dpa

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