Goetheanlage ist Baustelle - Neugestaltung im Herbst fertig

Baustelle im Park: Der Eingangsbereich der Goetheanlage wird neu gestaltet. Die alte Treppenanlage ist verschwunden. Sie wird durch einen Weg ersetzt. Foto: Koch

Kassel. Die Goetheanlage im Vorderen Westen bekommt ein neues Entree: Die marode Treppe an der Freiherr-vom-Stein-Straße gegenüber der Heinrich-Schütz-Schule ist weg. An ihrer Stelle entsteht ein Weg mit sanftem Gefälle.

Der Pavillon, der viele Jahre das Gesicht der Anlage im Vorderen Westen prägte, und die von Künstlern genutzten Räume der ehemaligen Trafo-Station sind ebenfalls verschwunden.

Der Park ist Baustelle. Der gesamte Bereich am westlichen Ende der Goetheanlage wird neu gestaltet. Davon profitieren auch die Basketballer. Ihr Spielfeld im ehemaligen Löschbecken wird auf Vordermann gebracht und durch einen zweiten Platz ergänzt. Eine neue Zufahrt für Reinigungsfahrzeuge erleichtert es den Mitarbeitern des Gartenamtes künftig, die Spielfelder zu säubern. Bislang mussten Laub und Abfall mit Körben weggeschafft werden. Die Betonwand des Beckens zur Herkulesstraße ist hinter einer Rampe verschwunden, die Fläche daneben bereits eingesät. Zuschauer können sich künftig auf dem Rasen niederlassen. Die zur Freiherr-vom-Stein-Straße gelegene Treppe wird erneuert. „Da arbeiten wir fleißig dran“, sagt Volker Lange vom Umwelt- und Gartenamt.

Ehemaliges Löschbecken

Um Unebenheiten zu beseitigen, wird der Beckenboden für die Basketballplätze neu asphaltiert. Einen Gummibelag, um die Verletzungsgefahr für die Spieler zu verringern, wird es aus Kostengründen nicht geben. Er wäre laut Lange auch zu anfällig für Vandalismusschäden gewesen. „Das geht jetzt zügig voran“, sagt Amtsleiterin Regula Ohlmeier. Im Herbst soll der Umbau beendet sein. „Das werden wir auch schaffen.“

Zurzeit sind die Arbeiter laut Ohlmeier mit der Konstruktion des Unterstandes beschäftigt, der anstelle des Pavillons entsteht. Das alte Kupferdach wird ihn krönen und Schutz vor Regen bieten. Das Plateau wird so gestaltet, dass es sich auch zum Boulespielen eignet. Dort werden auch Bänke aufgestellt.

Abriss und Umbau der Goetheanlage sind mit 238.000 Euro veranschlagt. Auch bei den Kosten läuft laut Ohlmeier alles nach Plan. (els)

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