Der neu gestaltete Park Sodenstern ist freigegeben – Treffpunkt für Generationen an der Weserspitze

Park ist „eine echt schöne Ecke“

Ein Park für Jung und Alt: Baurat Christof Nolda und Ortsvorsteher Gerhard Franz (links) mit Kristina (links) und Jolina bei der Einweihung. Foto: Schachtschneider

Weserspitze. „Eine echt schöne Ecke“, sagt Roland Butscher und ist begeistert vom neu gestalteten Park Sodenstern an der Sodensternstraße keine 100 Meter von der Weserspitze entfernt. Seit zehn Jahren wohnt er um die Ecke und ist nun froh um „dieses hübsche Fleckchen Erde“.

Zusammen mit andern Anwohnern und vielen Kindern war er jetzt bei der offiziellen Einweihung des Parks Sodenstern – wohl der kleinste Park Kassels – dabei. Baurat Christof Nolda übergab Ortsvorsteher Gerhard Franz den Park symbolisch mit einer Gießkanne, der Zirkus Buntmaus bot eine Feuer- und Fackelschau, das Trio Schlagerlust ließ Gassenhauer vom Stapel und das Spielmobil Rote Rübe hatte so einige Attraktionen für Kinder mit dabei.

Urteil: Gelungen

Alle waren sich einig: Der kleine Park ist gelungen. Und er ist ein Treffpunkt für Generationen. Den Mittelpunkt bildet eine Rasenfläche, drumherum führt ein kleiner Spazierweg, der auch mit Rollator und Kinderrollern gut befahrbar ist. Es gibt genügen Sitzgelegenheiten und sogar eine Naschecke, in der verschiedene Bäume und Sträucher mit bekannten und weniger bekannten Obstsorten zum Probieren einladen. Für junge Leute stehen zwei Tischtennisplatten bereit, der Bolzplatz mit neuen Toren und einem hohen Fangzaun wurde mit einem staubfreien Belag bedacht. Rund 126 000 Euro hat der Umbau gekostet, allein der Bolzplatz 32 000 Euro. Finanziert wurde das Ganze über das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt – Investition im Quartier“.

Das Besondere: Von Anfang an waren Bürger an der Gestaltung des Platzes beteiligt. Für Ortsvorsteher Gerhard Franz erwächst daraus die Hoffnung, dass die Anwohner den Park annehmen und ihn „richtig in Beschlag nehmen“ werden. Franz: „Ich hoffe, dass die Menschen den Park mögen, ein Auge auf ihn werfen und ihn pfleglich behandeln“. Der Park sei ein echter Gewinn für die Weserspitze.

Das finden auch Kristina (9) und Jolina (6) aus der Nachbarschaft. „Hier ist es so schön grün“, sagt Jolina. Und sie ist schon gespannt, wann die noch jungen Naschbäume ihre ersten Früchte tragen.

Von Boris Naumann

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