Kommentar zum künftigen Parken in Kassel: "Einfach unters Dach"

Kassel. Die Parkgebühren auf städtischen Flächen in Kassel werden im Herbst stark steigen, private Parkhäuser wie von Kaufhäusern und Galerien werden dann meist günstiger sein. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Frank Thonicke:

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Zugegeben: Manchmal verhält man sich entgegen besseren Wissens unlogisch. In fremden Städten steuert man mit dem Auto schnurstracks ein Parkhaus an. Das schont die Nerven und ist bequem. Und zu Hause? Dort kurvt man durch Straßen und Gassen, um irgendwo einen Parkplatz unter freiem Himmel zu ergattern. Das kostet außer Nerven auch Benzin.

Darum ist die Absicht der Stadt, auch mittels Parkgebühren einen gewissen Druck auszuüben, dass weniger Autos durch die City fahren und dann auf dem kürzesten Weg in ein Parkhaus rollen, nicht nur nachvollziehbar, sondern zu begrüßen.

Dass dabei noch viel Überzeugungsarbeit nötig ist, weiß jeder, der die Auslastung der Parkhäuser kennt – viele Plätze bleiben meist leer. Dabei können alle profitieren: Die Autofahrer, die im Parkhaus zuverlässig einen bezahlbaren Platz finden. Die Parkhausbetreiber, bei denen die Kasse klingelt. Und auch die Stadt muss finanziell nicht in die Röhre gucken: Durch ihre Beteiligung an der Parkhausgesellschaft kassiert sie mit. tho@hna.de

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