60 000 Euro stellt die Stadt zur Verfügung - Areal soll künftig kontrolliert werden

Parkhaus wird renoviert

Soll bald schöner werden: Das Parkhaus am Philipp-Scheidemann-Haus (vorn im Bild) soll auf Vordermann gebracht und künftig so gesichert werden, dass Vandalismus nicht mehr möglich ist. Die Täter dringen durch die Schächte ins Parkhaus ein. Fotos: Eder

Nord-Holland. Müll, Unrat, zerschlagene Lampen: Ein Teil des Parkhauses unter dem Philipp-Scheidemann-Haus ist seit drei Jahren ein Schandfleck. Kein Wunder, denn es stand lange leer. „In der Vergangenheit wurde die Tiefgarage erheblich durch Vandalismus beschädigt“, sagt Gunnar Polzin, der Leiter des Amts für Straßenverkehr und Tiefbau. Das soll anders werden: Ab dem Frühjahr will die Stadt 60 000 Euro investieren und diesen Teil des Parkhauses auf Vordermann bringen.

In dem mit öffentlichem Geld gebauten Parkhaus, das der Stadt gehört, befinden sich 60 Plätze, die zu mieten sind. Weitere 65 Stellplätze in der Tiefgarage und auf einem Parkstreifen im Hof werden mit Parkscheinautomaten bewirtschaftet. Der Teil, der renoviert werden soll, bietet 38 Stellplätze. Er wurde drei Jahre lang gesperrt, weil die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war, sagt Polzin. Um künftig Vandalismus zu verhindern, sollen Tore eingebaut werden, die vollständig verschlossen werden können. Tagsüber sollen Mitarbeiter das Parkhaus kontrollieren, die von der Kommunalen Arbeitsförderung des Sozialamts eingestellt werden. Diese Aufgabe soll Jafka, die gemeinnützige Gesellschaft für Aus- und Fortbildung der Stadt, übernehmen.

Im Zuge des Campus-Neubaus der Uni Kassel an der Gottschalkstraße muss der Stadtteil laut Polzin mit erhöhtem Parkdruck rechnen. Denn der Unistandort in Oberzwehren wird aufgegeben und auf dem Campus rund um den Holländischen Platz konzentriert. Dies hat zur Folge, dass noch mehr Studenten und wissenschaftliches Personal dorthin strömen werden.

Nord-Hollands Ortsvorsteherin Monika Sprafke ist froh, wenn der Schandfleck endlich beseitigt ist. Der große Saal des Scheidemannhauses sei ständig vermietet, sagt sie. Es kämen zu öffentlichen Veranstaltungen viele Menschen dorthin. Sie hätten wegen des verdreckten Parkhauses einen schlechten Eindruck von der Nordstadt bekommen. Dies sei dem sowieso schon schlechten Image nicht zuträglich gewesen.

Wichtig ist für Monika Sprafke, dass das Parkhaus künftig kontrolliert werden soll. „Dann fühlen sich die Parkenden viel sicherer.“

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Von Beate Eder

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