Das Umwelt- und Gartenamt putzt den Weinberg weiter heraus - 2012 Öffnung für Fußgänger

Weinberg: Aus Parkplätzen wird grüner Vorplatz

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Wird herausgeputzt: Am Fuße des Weinbergs entsteht ein kleiner Vorplatz (Pfeil). Dafür sollen unter anderem vier Parkplätze an der Frankfurter Straße wegfallen.

Kassel. Langsam wird es konkret: Im Frühjahr starten die Arbeiten für die Neugestaltung des Entrées am Fuße des Weinbergs. Außerdem soll es in Zukunft auch einen bequemen, gut ausgebauten Zugang zu der Keller- und Bunkeranlage geben.

Hierfür werden vier Parkplätze eingezogen, die für einen 30 bis 40 Quadratmeter großen Vorplatz begrünt und gepflastert werden. Die Parkplätze liegen an der rechten Seite der Frankfurter Straße stadtauswärts oberhalb der Tramhaltestelle. Weil es sich um keine offiziellen Parkplätze handelt, sondern um Parkmöglichkeiten auf dem Bürgersteig, ist eine Umwidmung nicht nötig. Zurzeit steht dort ein Baucontainer des Umwelt- und Gartenamts.

Für Fußgänger frei

Ebenfalls im kommenden Jahr soll der Weinberg von der Frankfurter Straße aus geöffnet werden, sodass ihn Fußgänger bis zur Straße Am Weinberg durchqueren können, sagt die Leiterin des Umwelt- und Gartenamts, Regula-Maria Ohlmeier. Zurzeit werden die dafür notwendigen Reparaturarbeiten an den Betontreppen im Bereich Weinberg-Gewächshaus abgeschlossen.

Wie berichtet, soll das Entrée am Tor zum Weinberg ein einladendes Gesicht bekommen. Es entstehen ein gefahrloser neuer Zugang zu den Kellern und ein gepflasterter Vorplatz. Um dafür Raum zu gewinnen, wird außerdem die bepflanzte Rabatte am Fuße des Hangs verschwinden.

„Es wird in Zukunft auch einen bequemen, gut ausgebauten Zugang zu der Keller- und Bunkeranlage geben“, sagt Ohlmeier. Der liegt dann - weniger gefährdet vom Verkehr auf der Frankfurter Straße - weiter stadtauswärts in Richtung Rondell. Ohlmeier stellt sich vor, dass sich auf dem Vorplatz Besuchergruppen versammeln können.

Schritt für Schritt wird der Weinberg saniert und nähert sich dem Bild des historischen Gartens, der er einst war. Sogar Weinstöcke hat Ohlmeier gepflanzt. Die Planer um die Gartenamtsleiterin haben sich für den Weinberg einige Extras ausgedacht, die jetzt im Rahmen der laufenden Mauerreparaturen realisiert werden. Die Gesamtsumme für die Mauersanierung beträgt 300 000 Euro.

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Im Zuge der Arbeiten am neuen Eingang sowie der Sicherung des Hangs wird auch die vorhandene schmale Rampe ausgebaut. Zurzeit verläuft sie noch gefährlich schmal parallel zur Frankfurter Straße und führt den Berg hinauf in Richtung Rondell. Sie soll jetzt verbreitert werden, in der Mitte der Strecke eine Kehre machen und somit in Form eines V vom Vorplatz aus begehbar und für Rollstuhlfahrer befahrbar sein. Im Mai sollen die Gerüste am Weinberg verschwunden sein, sagt Ohlmeier: „Dann ist die Sanierung abgeschlossen.“ Unabhängig von den Arbeiten des Gartenamts repariert zurzeit das Straßenverkehrsamt einen Abschnitt der Weinbergmauer, der instabil geworden war.

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