Stadt hat kein Geld für Farbe

Parkplatz an der Heiligenbergstraße bleibt ohne Markierung

Süsterfeld/Helleböhn. Autos sind heute breiter gebaut als früher. Das macht Autofahrern auf alten Parkplätzen wie auf einem Teil der Heiligenbergsstraße in Süsterfeld/Helleböhn Mühe, weil die Einstellflächen zu eng sind.

Deshalb hat der Ortsbeirat die Stadt aufgefordert, diese Parkbuchten neu zu markieren. Jedoch vergeblich: Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt habe nun mitgeteilt, dass es nichts unternehmen werde, sagte Ortsvorsteher Jürgen Helferich (CDU) während der jüngsten Ortsbeiratssitzung im Olof-Palme-Haus.

Die alten Markierungen an der Heiligenbergstraße seien zwar stark verwittert, die Stadt habe aber kein Geld, um neue aufzutragen, heißt es in dem Schreiben an den Ortsbeirat. Markierungen seien gar nicht notwendig, weil die Autofahrer nach der Straßenverkehrsordnung ohnehin gehalten seien, platzsparend und rücksichtsvoll zu parken. Laut Helferich stammen die Markierungen noch aus den 1950er-Jahren.

Mehr Glück hatte der Ortsbeirat mit seiner Aufforderung an die Stadt, die wuchernden Hecken am Fuß- und Radweg zwischen der Fridtjof-Nansen-Schule und dem Helleböhnweg zurückzuschneiden. Das sei inzwischen erledigt, sagte Helferich. Allerdings verstehe er nicht, warum die Stadt diesen Bereich nicht in ihren Grünpflegeplan aufnehme. Der Ortsbeirat habe schon mehrmals an den Schnitt der Hecke erinnern müssen. (pdi)

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