Callcenter im Erdgeschoss eingezogen

Pasta statt Papier: Restaurant eröffnet in ehemaliger Druckerei an der Kohlenstraße

Eröffnen am 1. April ein Restaurant in der ehemaligen Druckerei an der Kohlenstraße: Umberto Vella (links) und Juan Lopez. Fotos:  Fischer

Kassel/Wehlheiden. Die alte Druckerei Schanze an der Kohlenstraße war ziemlich verfallen, als Immobilienmakler Karl-Heinz Kruse und sein Sohn Marcel das Gebäude Ende 2010 gekauft haben. Mit der Sanierung des Schandflecks haben sich die beiden Unternehmer reichlich Zeit gelassen.

Mittlerweile ist aber alles so gut wie fertig: Im Erdgeschoss finden derzeit noch einige Umbauarbeiten statt. Hier soll am 1. April ein neues Restaurant eröffnen. „Casa Vecchia“ gehöre zu der Rum-Gastro Gmbh, sagt Geschäftsführer Umberto Vella, der auch ein Restaurant an der Frankfurter Straße hat. Man wolle in dem neuen Restaurant durchgehend warme Küche anbieten. Ein Augenmerk liege aber auch auf dem Mittagstisch. Viele Firmen seien schließlich in direkter Nachbarschaft angesiedelt, sagt Vella. Dafür gebe es außer Fastfood-Restaurants keine weitere Gastronomie in unmittelbarer Nähe. In dem 300 Quadratmeter großen Restaurant (etwa 120 Plätze, hinzu kommen 40 bis 50 Plätze auf der Außenterrasse) wird derzeit noch eine große Küche eingebaut. Aus dem Gastraum kann man durch große Fenster die Köche bei der Arbeit beobachten.

Parkplätze im Hinterhof

Weiterer Vorteil des Standorts seien die Parkplätze, die den Gästen des Restaurants auf dem Grundstück zur Verfügung stünden. Tagsüber seien das 30, nach 17 Uhr das komplette Gelände.

Im Erdgeschoss der ehemaligen Druckerei hat die Invoco-Group ein Callcenter mit etwa 80 Arbeitsplätzen eröffnet. Die Invoco-Group, ein Kommunikationsdienstleister, sei erst vor wenigen Tagen von der Firma Xerox übernommen worden, erklärte eine Xerox-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage der HNA. Wie viele Menschen Xerox jetzt am Standort Kassel beschäftigt, darüber konnte die Sprecherin bislang noch keine Angaben machen.

Medizinische Ambulanz

Neben Restaurant und Callcenter werde als dritter Mieter in wenigen Wochen noch eine medizinische Ambulanz einziehen, sagt Juniorchef Marcel Kruse. Die ehemalige Druckerei hat eine Gesamtfläche von 5800 Quadratmeter.

Die Firma Kruse hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in die Sanierung investiert. Von der alten Druckerei ist nämlich nur der Rohbau - eine Art Gerippe - übrig geblieben: Dach, Fenster, Fassade, Heizung, Elektroleitungen und Außenanalgen sind komplett erneuert worden.

Von Ulrike Pflüger-Scherb

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