Fachleuten soll klären, ob die Skulptur in der Karlsaue bleiben kann

Penone-Baum: Jetzt sollen Experten einen Standort finden

Kassel. Stadt Kassel und Land Hessen streiten seit dem Ende der documenta darüber, wo der Penone-Baum künftig stehen soll. Eine Kommission aus fünf Fachleuten soll nun klären, ob die Skulptur in der Karlsaue bleiben kann.

Das haben Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) und Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) vereinbart.

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Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK), die die Karlsaue betreut und dem Land untersteht, sieht in dem zeitgenössischen Kunstwerk einen Fremdkörper in dem barocken Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Parks. Der Baum ist allerdings eines der Lieblingskunstwerke der Kasseler - 70.000 Euro haben sie gespendet, damit er bleiben kann. Und der Wunsch vieler Menschen, den Baum in der Karlsaue, die im Lauf der Zeit immer wieder verändert wurde, zu belassen, wird von Hilgen unterstützt.

Der Kommission gehören MHK-Direktor Prof. Bernd Küster, der Gartenhistoriker Klaus von Krosigk, Kassels Kulturamtsleiterin Dorothée Rhiemeier und Gartenamtsleiterin Regula-Maria Ohlmeier an. Den Vorsitz übernimmt der Verwaltungsdirektor der Kulturstiftung des Bundes, Alexander Fahrenholtz. Stadt und Land werden die Empfehlung des Gremiums akzeptieren. Es gibt keine Vorgabe, wann das Ergebnis vorliegen soll. Außer Reisespesen fallen laut Land keine weiteren Kosten an. (hai)

Fotos: Beliebt in Kassel: Der Penone-Baum in der Aue

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